Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
Seite
575
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Kinge. .575

Vollkommenheit gebracht, wie ich weiter unten zeigenwerde.

Eine dreyeckige Klinge mit einer scharfen Spitze,Fig. 2204, wird ein Bayonner genannt. Es bestehtdasselbe aus zwey Theilen, der Diile (Tille) abc, undder Klinge, cd Die Dille besteht aus einer kurzenRöhre, ab und einem dünnen gekrümmten Arme, bc.Die ganze Dille, nebst dem Hintertheile der Klingecd, werden von Eisen geschmiedet, die Spitze cdder Klinge hingegen ist von Stahl. Die breitesteSeite dieser dreykanligen Klinge ist glatt, die beydenschmahlcn Seiten aber sind hohl geschliffen. Aus demZusammenhange der Beschreibung erhellet, daß dieDille aus einem Stücke Eisen geschmiedet wird, unddaß der Klingen - Schmid die stählerne Spitze der Klin-ge eä besonders ausschmieden, und mit dem unterstenTheile der Klinge an der Dills zusammen schweißen»miß. Die Röhre ab, wird erst zu einer flachenPlatte ausgestreckt, hernach aber um einen rundenund starken Dorn, welcher nach dem Kaliber des Ge-wehres abgemessen ist, mit dem Hammer gewickelt,und zusammen geschweißet. Den Arm bc, streckt derProfessionist unter dem Hammer aus, und krümmtihn auf einem Sperr - Horne. Die Klinge c 6, kannder Hammer zwar preykantig schmieden, alle Flächenaber bleiben mir glatt. Die beyden kleinen Seitendieser Pyramide werden, bereits erwähnter Maßen,ausgehöhlet. Der Professionist macht, in dieser Ab-sicht, mit einer starken und runden Finne des Ham-mers, auf jeder dieser beyden Flachen, kurz über demArme bc, in c einen Ansaß, und bringt die Flächenhieraufin ein Gesenke, Fig. 2205. Die Vertiefunga dieses Gesenkes ist nach der Gestalt der beyden hoh-len Seiten der Klinge, zusammengenommen, ausge-höhlt, und man darf daher diese Seiten nur in denEinschnitt des Gesenkes rothwarm legen, so erhalten