Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
Seite
587
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Klingel. 587

man gemeiniglich auf einen runden Cylinder windet,den man mit einer Kurbel umdreht.

„Man gebraucht höchstens dreyerley Arten vonWinkel-Eisen. Wenn der Nagels, Fig. 2216woran der Triangel BCD ist, in die Mauer eiugefchla.'gen ist, steht der Winkel-Haken mit der Fläche derMauer parallel. Das Winkel-Eisen Fig. 2216 b >,ist von jenem nur darin unterschieden, daß der Arm 6etwas länger ist, ,als der andere. An diesen Arm be-festigt man die Schnur, weil man, wenn sie an einenlänger« Arm vom Hebel gebunden ist, die Klingel destoleichter ziehen kau».

„Fig. 2218, stellt den Nagel A derFigg. 2215und 2216 vor, den man in die Mauer oder in dasHolz schlagt. Man macht niemahls einen Mauer-Haken daran, weil sie in Gypse ziemlich gut halten, undnoch besser im Holze; und wenn man ihn in Mörtel be-festigen müßte, dürste man nur einen starken hölzernenKeil in das Loch schlagen, worein man ein Loch macht,damit man die Spitze a vom Nagel hinein stecken kön-ne. Der Theil b ist rund, damit man ihn in das Lochc von den Triangeln BCD (F. 2216 und b) ) steckenkönne. Oben darauf seht man den Ring c, woraufman das Ende des runden Theiles b vernietet.

„Wenn der Nagel A vom Winkel-Eisen, Fig.2218, in die Mauer eingeschlagen ist, befindet sichder Triangel BCD in einer senkrechten Stellung gegendie Marrer. Um nun diese Wirkung hervor zu brinrgen, macht man in den Nagel A, einen Stift oder Za-pfen in C, der in das Loch B des Triangels und in denRing hinein geht, da denn alles durch die Vernietungdes Zapfens fest gehalten wird; und man sieht also, daßdie Bewegung des Dreyeckes mit dem Stifte am Na-gel parallel seyn muß. Dergleichen Winkel-Eisenwerden in die Ecken gesetzt, oder wenn der Draht einendoppelten Winkel machen muß.