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Klingel.
„Was die Klingeln betrifft, so setzte man sie ehe-mahls in kleine hölzerne Köpfe a, Fig. 2219, die vonZapfen b b gehalten wurden, die man in lange Klobencc steckte, welche in die Mauer geschlagen wurden.Einer dieser Rissen ist in Fig. 2220 besonders vor-gestellt. Man sieht in f, Fig. 2219, ein Gegenge-wicht, welches die Klingel wieder in ihre ordentlicheStellung zu setzen diente; denn durch ihr Gewicht alleinhätte sie das Reiben aller Winkel-Eisen nicht überwin-den können. Jetzt aber hängt man fast alle Klingeln aneine gewundene Feder g, Fig. 2221, 2223, und 2224,und um das Reiben der Winkel-Eisen zu überwinden,bringt man eine andere gewundene Feder h,(F. 2223 und 2224) an, die den Draht i zieht, wel-chen man an denjenigen, der die Klingel zieht, in l< be-festigt. Man stellt diese zurück ziehende Feder» aufverschiedene Art, nach dein der Platz es erfordert, wel-ches man sich leicht vorstellen kann; und sie thun alle-mahl eine sehr gute Wirkung. Ist der Draht von ei-nem Winkel-Eisen bis zum andern sehr lang, so lässetman ihn in kleinen Krampen I (Fig. 2221 und 2223)gehen. Eine von diesen Rrampen sieht man Fig. 2222besonders.
„Will man stch von der Bewegung der Winkel-Eisen einen Begriff machen, so darf man nur die Augenauf Fig. 2221 werfen, und man wird leicht sehen,daß man, - wenn man an der Schnur f zieht, die Win-kel-Eisen r> belle, in Bewegung setzen wird. DieBewegung derselbe» ist durch punctierte Linien ange-deutet. Es ist ganz klar, daß man die Klingel b be-wegt, wenn man die Schnur f herunter zieht. Wennman nur ein wenig Ueberlegung braucht, so wird es garnicht schwer fallen, die Winkel-Eisen auf gehörigeArt zu stellen; auch kann man dieselben, ehe man sieanschlägt, auf verschiedene Art drehen, bis man die