Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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628 Klittag.

die Gewalt deS Wassers der Nord-See weggespsthletworden, und dürsten diese Pflanzen daselbst von nieman-den beschädiget oder ausgeriffen werden, bey Vermeid-ung einer zu verabscheuenden Ahndung, welche dasdänische Geseh L. VI, c. ly A c. 29 dickire. Dieübrigen Umstände werden hiernächst dahin erläutert:„die ganze dänische Insel Seeland sey um und um mitgroben schweren Sand, sammt kleinen und großen Stei-nen umgeben, und der Ebbe und Fluch nicht unterwor-fen, also auch keiner Bebauung benöthigt; allein indem Kronborger Amte sey, zu Königs Friedrich IV.Zeiten, der von der See aufgeworfene Sand, so häufigworden, daß er, nachdem er eine Zeitlang am Ufer ge-legen und getrocknet, von dem starke» Nord-Ost-WindeÜber die dasigen Berge gehoben, in die Thaler und inden erzenomer See geführt, denselben nicht allein soziemlich angefüllet saubern auch die Felder und Wieseneines ganzen und guten Distriktes der Landschaft Kron-borg und des Amtes Friderichsburg überflogen und be-deckt worden; und da er bey trocknen« Wetter immerunruhig und in Bewegung gewesen, so wäre er ver flie-gende Sand genannt worden, und habe mithin dasErdreich unnuhbar gemacht. Um solchem Unheile nunzu remediren, habe sich unter andern ein gewisser Bre-mer angegeben, und offeriret, diesen so genannten flie-genden Sand, verinittelst eines gewissen Samens,wozu er sich auch des spanischen Klees, dem er vonPferde- und Kuh-Mist eine Melange gegeben, mitbedient, zu dämpfen, welches er auch glücklich prästi-rer, und dagegen sey ihm, zur Erkenntlichkeit, in dort-igem Reviere ein steinernes Denkmahl errichtet, unddasselbe inik folgender Aufschrift in drey Sprachen,nähmlich in lateinischer, dänischer und deutscher, ge-biert worden.