6B Klopfer.
- bohrt an denen Oertern, welche durchbrochen werdensollen, n a, eine Mengs Löcher, nimmt mir dem Mei-ßel und Grab-Eisen das Eisen weg, welches zwischenden gebohrten Löchern geblieben ist, und macht die. durchbrochenen Oerter mit Feilen von verschiedener Fi-gur und Größe vollends vollkommen, um den Stückenv die Gestalt zu geben, die sie Habensollen; Fie. 2241' und 2242.^^., Hierauf müssen die Erhöhungen ge-macht werden) die man in Fig. 224.1 und 224.2 a >steht, . pn.d dieses ist alsdann eine Arbeit des Bild-hauers .»md ZiseUcers, die mit Meißeln, Hohl-Mei-ßeln, kleinen schmahleii Meißeln und Grab-Dstn ge-macht wird, dre von dem besten Stahle verfertigt sind,und die man sehr gut gehärtet hat. Diese Werkzeugewerden gemeiniglich von alten Feilen gemacht, die mansehr gut dazu befunden hat. Man scheckiret und häm-mert deii Grund mit Durchschlügen. Gewisse Oertervertieft man mit Bohrern von verschiedener Größe,»der mit stählernen Knöpfen, die wie Feilen gehauenstnd, und die man mit dem Bogen, wie Bohrer, dre-het. Man bedient sich auch der Senk-Kolben undFeilen, denen man nach Beschaffenheit der Oerter, woman damit arbeiten muß, verschiedene Gestalten gibt.Endlich macht man alles mit Grab-Meißeln undBunzel-Hämmern vollends fertig, und poliert dieOerter', die posiert.seyn müssen, mit Oehl-Steinen,die auf verschiedene Art geschnitten sind, oder mit.Schmirgel und. Oehl, welches man mit einem zuge-spitzten Holze in die Vertiefungen bringt; und gewisseTheile 'macht man glänzend, indem man sie mir demst Stahle poliert. Auch arbeitet man bisweilen< gewisse Theile besonders, als: den Schild, Fig.2241 *>, und befestigt sie da, wo sie stehen sollen, mit.Miethen.
Man siehtHeicht, daß diese Arbeiten, die viel Keschick-kichkrir erfordern, viel Zeit wegnehmen und viel Mühe ma-chen ;