Kloppe. Klöppel. 649
chm; daher man sie gemeiniglich lieber von Messing« gießt,als von Eisen verfertigt. Hatte man Schilder, oder an-dere Zierrathen von einerley Muster und verschiedene Stü-cke derselben zu machen, so könnte man sie in einem Ge-senke aus dem Gröbsten arbeiten, welches ein stählerne-'Gtämpel seyn würde, worin der Zierrath, den Man erh -den machen will, eingegraben ist.
Der Klopfer ist ein Theil des Hauscü, darf alsobey einem Haus - Verkaufe nicht abgebrochen, und mithinweg genommen werden.
2. Im Jagdwesen werden bey einem Klopf- oderTreibe - Jagen, diejenigen, welche das Wild durchKlopfen vor sich her treiben, Riopfer genannt.
Bey den Hut - Machern sind die Rlopfer eineArt Arbetter, welche die Wolle durch Klopfen oderSchlagen zubereiten, oder geklopfte Arbeit ver-fertigen.
Auch der große Schwarz - Specht wird, wegenseines Klopfens, d. i. Hackens in die Bäume, in eini-gen Gegenden der Rlopfer genannt.
Rloppe, s. Rlopfe, und Rluppe.
Rlöppel ein Werkzeug zum Klopfen, »rft> in weitererBedeutung zum Schlagen, überhaupt; Fr. öütott,Lillor. Gourtfin, Tricot.
Em hölzerner Schlägel, ein Klopf - Holz, wirdbey Einigen mehrmahls ein Rlöppel oder Rlippel,bey Andern, wie z. B. bey den Tischlern, auch einRnüppel genannt; s. dieses Wort.
Der kurze dicke Knüttel, welchen man beißigenHunden (insonderheit Dorf - Hunden,) anhängt, heißtoft der Rlöppel, Rlüpfel, Aleppel oder Alrpoet;und ein mit einem solchen Klöppel versehener Hund«in qeklöppclrer oder geklippelrrr Hund. SieheTh. 'XXVI S. 402.
Diejenigen Stöcke, womit die Trommel geschla-gen wird, sind unter dem Nahmen der Rappel,Fr. Laxuene dc umbour, wenigstens an einigen Or-
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