Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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Kloß.

1. In der weitesten und eigentlichsten Bedeutung,eine zusammen hängende Masse, ohne Betrachtungihrer Größe, Materie, oder Gestalt. In dieser nun-mehr veralteten Bedeutung pflegen noch die Töpfereinen Hansen zubereiteten Thones einen Rloß zu nennen.

Im Dithmars. ist Rlood noch jetzt ein Haufen, und imSchweb. Kiäse cong-ries, besonders eine Traube. Beyden niedersachflschen Torf-Gräbern ist eine Liste, ein vier-eckiger Haufen Torf, zum Unterschied; von einer Bütte,oder einem runden Haufen.

2 . In engerer Bedeutung.

i) Eine trockne, unförmliche, zusammen hänge«*de Masse, ein unförmliches Stück, doch nur noch ineinigen Fällen.

In den Salz - Werken werden die Stücke Stein(Stücksteine), mit welchen der Raum zwischen der Pfan-ne und dein Hcrde mit Gassen - Koche verkleidet wird,daß kein Feuer - Funken heraus gehen kann, Rlößegenannt.

Am üblichsten ist es im g. §. von den unförmlichenStücken zusammen gebackener Erde, welche in der an-ständigern Schreib-Art, wenn fle nicht von einer sehrgeringen Größe sind, Schollen, Erd-Schollen, L.Gleba terrae, Fr. Mote. Motte, genannt werden.Nieders. Rluc. wenn der Sraub begossen wird,daß er zu Haufe läuft, und die Rlöße air einanderkleben, Hiob z8, 88. Daß der Staub zusammenstießt, und in Erdklößen an einander hängt. Hr.Ritter Michaelis» Bey fetten lehmigen Aeckern istes eine eigene Arbeit der Landleute, die Rlöße zu zer-schlage«:, Fr. rompre (rasser) les mr.tes.

Im Nieders. Blute, Engl. Clod, Holl. Kluit.

2» Ein

Es gehört, so wie Klump, von welchem es doch im Ge-brauche verschieden ist, zu dem Geschlechte dts Wortes Klei»ster. Siehe auch Klo« und Lieben.