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Vorzügen, Ihre unersättliche Geld - Begierde wurdedurch den großen Gold-Haufen noch mehr geuähret.Sie unterzogen sich demnach den Pfarr - Geschäften,um theils zu Würden und Ansehen zu gelangen^ theil«mit den geistlichen Werken zu wuchern. Und so ha-ben sie sich bisher in dem Besitze des Beichtstuhles undder Kanzel erhalten. Beydes ist ausdrücklich wiederihre Bestimmung; und dieses bewog auch den Chur-Fürst Emmerich Joseph von Maynz, ihnen allePfarreyen zu nehmen, und sie von dem Beichtstuhlsund der Kanzel auszuschließen. Wie gefährlich jst.eüüberdies, solche Aemter einem Mönche anzuvertrauen!Er ist dem römischen Papste und seinen Obern einenblinden Gehorsam schuldig; er ist also auch ausser demrömischen State überall ein Fremdling. Das Inc-esse des States, in welchem er lebt, hat für ihn keineanziehende Kraft, und überall werden seine Lehren undRathschläge dem Vortheile feines geistlichen Herrenangemessen seyn. Man mag immerhin in allen Län-dern die Bulle in eoens domini aus den Ritualen reiftsey, er tragt sie tief in seinem Herzen eingegrahen,und nicht nur sie, sondern auch alle päpstliche Constituerionen und Meinungen der Canmusten und Moralisten«die des Papstes Ansehen und Gesetze über jene der Für-sten erheben. Wer kennt! auch nicht die Sitten? Lehr»der Mönche? Das Wesentliche der Religion wirdwenig oder gar nicht berührt; desto mehr Gewicht te<tgen sie heiligen Gaukeleyen, oder zufälligen, die Reliegion eigentlich gar nicht betreffenden Lehren, bey,Und solche Lehren streuet er im Ulmgange, niBeichk-Stuhle, auf der Kanzel, in den Gemüther« des Vol-kes aus. Ihm ist auch sehr wenig daran gelegen, ob»man ihn in einem State dulde oder- vicht; denn überallvon Sonnen-Aufgang bis Niedergansfluder diefrrVe-gel ein beguem zubereitetes Nest, und allezeit singt erM gewöhnliches Lied, welches Wru chm von Jugend