Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
Seite
737
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Kloster. 737

iirKunsteu und Wissenschaften wiederseht. Die christ-liche Religion, deren Hauot-Lehre dieLiebe Gottes unddes wachsten ist. haben dieMönche in unnütze Theorienund Spitzfindigkeiten, in aberglanbige und eigennützigeAndächteleyen, und in eine zänkische Ketzermacherey,verwandelt- Der Geist der Liebe, wodurch sie vor-an-deru Religionen ihren vorzüglichen Werth erhalt,, istdurch ihre Bemühungen in einen teuflischen Verfolgeungs - Geist unigebildct worden, der den vernünftigenTheil der Menschen, und, wenn es seyn könnte, dieVernunft selbst auf den Scheiterhaufen bringen möchte,der mehr Empörungen unter den Völkern, mehrZwie-tracht zwischen Fürsten iind Unterthanen, zwischenBürgern und Bürgern, zwischen Vatern und Kindern,angestiftet, mehr Christen.'Blut vergossen, mchrRau-bereyen und Verwüstungen angerichtet hat, als je einfleißiger Schriftsteller, wenn er sich glich sein ganzesLeben hindurch damit beschäftigte, beschreiben könnte.Heilige Religion! du Wonne und Vergnügen redlicherHerzen! zu welchem fürchterlichen Gespenst haben dichMönche nmgeschaffen! welche entehrende Larve habensie dir angezogen! Ist es Wunder, daß du, so verun-staltet, in die Sitten der Menschen einen verderblichenEinfluß hast, und daß diejenigen, mfter denen du ammeisten zu herrschen scheinst, die lieblosesten und unver-träglichsten unter allen Geschöpfen sind? Ich führe zumBeweise dieser Säße ihre eigene Werke an. Man lesedie großen schweren Folianten, welche von Distinctionen,Divisionen, Syllogismen rc. voll gepfropft sind, undman wird erstaunen, daß der menschliche Verstand soaberwitzig werden, solche Einfalt ersiuden, und über soganz einfache Wahrheit so vielen Unsinn ausbreitenkönnte. Wir lachen über die Theorien der Heiden; wieverhöhnen die Erfindungen Muhamev's in der theoret-ischen Theologie. Haben, aber wohl diese solche aber-gläubige, wiedersinnige, unvenrftnftige.. pnd. aber-<l)ek. Enc. XI. Lh. Äaa wih-