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14 (1820) Australien / [Hrsg.: Theophil Friedrich Ehrmann; Friedrich Ludwig Lindner]
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Australien .

brauet werden. Er benennt sie zum Theil mit Europäi-sche» Namen, wohl mehr einer entfernten Achnlichkeit,als der Gleichheit wegen. Diese Bäume sind nach ihm,die Tanne, die Eiche, die Buche, ein gelbes und ein har-tes schwarzes Holz.

Die Tannen lind von großem tlmfange, oftmalshundert und achtzig bis zweihundert und zwanzig Fußhoch und ziemlich weit über dem Boden noch vier bisacht Fuß im Durchmesser dick. Die Bäume, welche hun-dert bis hundert und achtzig Fuß Höhe haben, sind mci-siciikheils gesund und bis zum achtzigsten oder neunzig-sten Fuß ohne Zweige, der obere Theil aber ist zum Ge-brauch zu knoticht und hart. Oftmals wird der Stamm,wenn zwanzig Fuß vom dicken Ende abgesägt sind, faulund mürbe, folglich auch sehr zerbrechlich, so daß mausich desselben zu Masten und Segelstangen nicht bedienenkann. Der Terpentin, welcher von selbst aus der Rindeschwitzt, ist eine milchweiße harzichte Feuchtigkeit, dieaber nicht zum Verpichen gebraucht werden kann.

Zum Häuserbau ist die Tanne von der Norfolk-Jnsel vorzüglich tauglich.

Die Eiche, das gelbe Holz, das Schwarzholz unddie Buche, sind sämmtlich sehr fest und dauerhaft, undhalten gemeiniglich vierzehn dis zwanzig Zoll im Durch-schnitt. Die Zweige der Eiche taugen znm Zimmer-und Knieholz für Böte und kleine Fahrzeuge.

Die Kohlpalme, die Anfangs hier angetroffen wur-de, soll jetzt ausgerottet worden seyn. Aus der Rin-de der Farenbaume (Polypodium medullare Forst.)können Stricke bereitet werden; auch sind die gelochtenWurzeln eßbar.

Man findet') ier einen wilden Pfefferstrauch, der aber,bis jetzt wenigstens, ohne Nutzen gewesen ist. Auch kommt