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14 (1820) Australien / [Hrsg.: Theophil Friedrich Ehrmann; Friedrich Ludwig Lindner]
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Australien.

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ein lebendigeres Ansetzn. Sie ist zwar auch gebirgigt;aber die Gebirge sind mit Holz bedeckt, und die Thälerzwischen denselben werden von vielen Bächen bewässert.

Die Größe beider Inseln giebt Herr von Zimmer-mann auf 4291 Teutsche Quadratmeilcn an; sonachwürde Neu-Srcland nicht viel kleiner als Großbrittanienseyn.

Der Boden in diesem gebirgiglen, über vierzehnBreitengrade ausgedehnten Lande, muß sehr verschiede»seyn. Da aber das Innere völlig unbekannt ist, so kön-nen keine befriedigenden Angaben über die'Grundbestand-theile erwartet werden.

Förster fand talkartige Thonschiefer- und Gneusge«birge. Andcrson sah im Charlotten-Sunde Sandsteinund Mergel, wovon Förster dagegen dort nichts bemerkthaben will.

Spuren von Vulkanen sind sehr häufig; man fin,det Lavg mit Schlacken vermischt, Bimsstein, schwarzeGlasstücke, gebrannte leicht zerreibliche Erden, Trippcl,Basalt u. s. w.

Es zeigten fich Blöcke von weißem und rothem Mar-mor; Granit mit schwarzen Lamellen und einer weißen,bald matten, bald glänzenden Substanz durchsprengt;klystallisirtcr Quarz, Feuersteine, Chalcedone, Achate,durchsichtige Kieselsteine, Eisenstein und Ocher von schö-ner rother Farbe. Alle diese Steinartcn sahen die See-fahrer an den Küsten, wo sie zum Theil als Gerölle mitden Flüssen von den Bergen hcrabgekommen waren. MitWahrscheinlichkeit sind in dem Schoos der Berge Me-talle zu vermuthen.

Ein merkwürdiges Mineral dieser Gegend, ist derJade oder orientalische Nierenstein (lapis nephri-ticu*). Er ist von einer schönen, grünen Farbe, halb-durchsichtig; aber dunkler als die Nierensteine, die man