tfleue Seeland.
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in ander» Wcltgegcnden findet. Es giebt Stücke von ei-ner schillernden, schönen Farbe. Dieser Stein wird vor-züglich auf der südlichen Insel gefunden, die deswegenauch von den Eingebornen d. ist
Wasser des grünen Nierensteins, genannt wird. DieNeu «Seeländer holen diesen Stein, um ihn zu ihrenWaffen zu bearbeiten; daher er auch bei ihnen ein Ge-genstand des innern Handels ist.
Nach Marion stellt sich Neu-Secland dem Augeals ein ungeheuerer Berg dar, welcher von der übrigenWelt abgerissen zu seyn scheint. Die Gipfel dieses Ge-birges sind mit Schnee bedeckt. An der Westküste reichendie Felsen, wie künstlich behauene Riescnwände, bis andas Meer, ohne Hafen oder Buchten zu bilden, oder ir-gend eine Spur von der Mündung eines Stromes anzu-zeigen.
DieOstküste dagegen ist zerstückelter und zeigt meh-rere kleine Inseln, Baien und Häfen. Hieher schei-nen alle Flüsse, die von den Gebirgen Herabkommen,ihre Mündungen zu nehmen. Auch sind hier die Berge,weniger schroff und einförmig; mehrere Ebenen und wal-digtc Thäler bringen eine angenehme Abwechselung hervor.
Die Landschaften haben aber häufiger einen wild ,romantischen, als freundlich erheiternden Charakter.Man sieht Felsen mit Wäldern bedeckt, deren Aller indie Zeiten vor der Sündfluth hinauf zu reichen scheint,zwischen welchen sich Wafferbäche mit schäumenden Un-gestüm herabstürzen. In der C a s c a d e n b u ch l stürztevon einer 300 Fuß erhabenen Höhe ein, 30 Fuß brei-ter, Wasserfall herab. Unweit der Tcgadu-Bai warein ungeheurer Sandstein zu einem, über 70 Fuß wei-ten Schwibbogen ausgewaschen, unter dem sich einStrom ins Meer ergoß.,
Ucberhaupt zeigt das Land einen rauhe» Charakter,wie die meisten Gegenden der Eide unter gleichen südliche»