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Die Neuseeländer find geschäftig und stark, und zei-gen in allen ihren Verrichtungen eine ausnehmende Ge-schicklichkcit. Ihre Farbe isi größkenthcils braun; nur beieinigen einzelnen Personen etwas dunkler, als die Farbeeines von der Sonne gebrannten Spaniers. Beide Ge-schlechter tragen fast einerlei Kleidungsstücke, so daß mandie Frauen nur an ihrer sanfteren Stimme unterscheidenkann. Sowohl das Haupthaar, als auch der Bart sindschwarz; dagegen sind ihre Zähne so weiß wieElfenbein,und sehr wohl gestellt. Beide Geschlechter haben angeneh-me Gestchtszüge und genießen, dem Ansehen nach, einerdauerhaften Gesundheit.
Die Sprache der Neu-Seclander ist jener aufTahitrso ähnlich, daß der gemeinschaftlicheUrsprung beider unver.kennbar ist. Db nun gleich beideVölker sonach einandernahe verwandt sind, so hak doch das Klima und die Noth,womit die Neuseeländer zu kämpfen haben, ihnen mehrStärke, aber auch eiucn höheren Grad von Wildheit gege-ben , als man bei den Bewohnern der östlichen Inselnstndet. Doch sind noch nicht alle Spuren eines mildenCharakters vertilgt. In ihrem Betragen gegen einanderzeigen sie sich leutselig; nur gegen ihre Feinde sind sie un-versöhnlich, und schenken ihnen nie das Leben. Sowohldie beständigen Zwiste, in welchen die verschiedencnSkämmegegeneinander leben, als der abscheuliche Gebrauch, Men-schenfleisch zu essen, haben vielleicht ihren Grund in einemMangel a» hinlänglichen Nahrungsmitteln, welcher großgenug seyn muß, um sie zum Gebrauch grausamer, un-natürlicher Mittel, ihren Hunger zn stillen, zu veranlassen.Eines beständigen Krieges gewohnt, waren sie auch stetsbereit, die Engländer feindselig anzugreifen, so oft diesezum ersten Male in eine Gegend kamen. Anfangs kann-ten sie keine andere Ueberlegenheit, als diejenige, welche indergrößercnMengebestcht; undsooftsich diese auf ihrerAustralien , E (