Neu - Seeland,
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Sowohl in der Verfertigung, als auch in dem Ge-brauch der Ruder sind sie ullgemein geschickt; desto unge-schickter aber im Segeln. Sie können nur mit dem Windesegeln, verstehe» sich aber nicht auf die Kunst, auch windansich fortzuhelfen. Statt dcsSteuerrudcrs, sitzen zweiMan-ner am Hintcrtheilc, welche den Laufdes Schiffs durch ihreRuder lenken.
Ihre Werkzeuge bestehen aus Hobeln, Achten undMeißeln, wovon die ersten insgesammt entweder aus grü-nem Talkstein, oder aus einem andern harten schwarzenStein gemacht sind. Die Meißel hingegen verfertige» sieentweder aus Menschenknvchen, oder aus Jaspis.
Die nichtnomadistrendenNeu Seelander sind imAcker-bau nicht unerfahren. Auf einem Felde, welches Cook be-sonders untersuchte, fand er das Erdreich so locker, als es ineinem Garten zu seyn pflegt, und an denjenigen St-llen,wo eine Pflanze hervorkeime» sollte, hatte man die Erdeein wenig aufgeworfen. Diese kleinenHaufchen stände,«Allein regelmäßiger Ordnung und stellten überall dieFignr vor,welche die Zahl fünfauf dem Würfel hat. Sie bediene»sich zum Umgraben des Landes eines Spatens von Holz,der nur etwa drei Zoll breit ist, und unten ein Ouerhvlzhat, damit man ihn mit dem Fuße eintreten könne. Mitdiesem ungeschickten Werkzeuge graben sie Aecker nm, welchesechs bis sieben Morgen groß sind; wobei ihnen dann frei-lich die sandige und lockere Beschaffenheit des Bodens zuStatten kommt.
Juden, gegen Norden liegenden, Theilen des Landesbeschäftiget man sich mehr mit Ackerbau, Wcberarbeit undandercil dergleichen friedfamen Gewerben, als in den süd-lichen.
Die Kriegskunst hingegen ist überall in gleichem Flor.Ihre Waffen bestehen in Speeren, Wurfspießen, Streua/-