zuletzt ich in den Abgrund des Elends und der Verzwei« !feiung hinunter stürze." (
Eine andere Frau nahm hierauf das Wort und sag- ;te r „Ach, ich habe mein Alles verloren. Der Trost mei-ner Tage ist fort; nun wird mein Herz nicht mehr in ,seiner Gegenwart klopfen. Dieses Bild unserer altenHelden, dre Ehre unsers Hauses, der Beschützer unsers iVolkes ist nicht wehr! Er hat uns verlassen, was ver- \»peil n wir noch hier? Was nützt das Leben, da der, !für den wir lebten, unS entrissen ist?"
Daß ein Volk. welches sich so sinnreich in seinen Er-sindunZea, so geistreich in seinen poetischen Ideen zeigt, jgleichwohl das Feuer, wie d>e Missionäre versichern, ,nicht gekannt, sondern daß die Marianer, als sie das ;Feuer der Spanier erblickten, dasselbe für ein Thier ge-halten haben selten, scheint um so unglaublicher, da dieVulkane ihrer Inseln ihnen oft genug das Schauspieldes Feuers gegeben haben. Indessen ist die Sache'kei-neSweqes unmöglich, und die Vulkane selbst mögen von (ihnen alS große Tbiere angesehen worden seyn, zu derenGebrauch und Bezähmung sie leicht zu furchtsam gewesenseyn können. Wenigstens möchten wir aus der Unwahr«scheinli'chkeit, daß die Marianer den Gebrauch des Feuersnicht gekannt härten, keinen Anlaß nehmen, alle Berichteder Missionäre in Zweifel zu ziehen, wie andere Schrift-steller gethan haben. Eine, auf der Studierstube aufge-fundene , Unwahrscheinlichkeit, kann den Bericht vo»Augenzeugen nichc entkräften.
Die Spanier haben nun die Marianer den Gebrauchdes Feuers kennen gelehrt; sie haben sie im Ackerbau undandern Künsten unterrichtet; aber sie haben sie, bis aufeine kleine Anzahl, ausgerollet, sie unglücklich gemacht, undden eigenthümlichen Geist des Volkes völlig vernichtet,
Als noch die Erinnerung ihres ehemaligen Zustandes sichunter ihnen erhalten halte, haßten sie mit Recht ihreT»-