Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kunst-Akademie, in Montpellier und Nürnberg. 217

' 3 Bir Johann Franz Freyherr von Hohrneck,

pon Göltest Gnaden Dechant und Lapitttl des Er;«hohen-Domstiftszu Maynz. Urkunden und bekennenhiermit öffentlich, dasi wir vorberuhrre (Ordnung derhiesigen Mahler - und Bildbaucr-Akademie auf Dero-selben unterthänigcs 2lnjuchen, /edock) allerwegen ohneAbbruch uud allermindefte Schmahlcriiug der UnsernDoincapitul - wapenmahlern zuständigen personal,Freyheit confirmiren und bestätigt haben, gestaltenWir dann auch dieselbe in solcheweio hierdurch con«firniiren und bestätigen. Dessen zur wahren urkundhaben wir Unsers Dom.-Lapitttl gewöhnliche Instengel gegenwärtiger prdnuug gleichfalls anhängst» las-sen. So geschehen Mayuz den 2vsten Febr. 1758.

In Montpellier, war die Akademie der Kün-ste anfangs nur einx Privat-Gesellschaft, von wel-cher der Buchhändler Fonkenelle, eüt Mann, benidieLiebe der Kunst in allen Adern glüht, die Seele war.Diese Gesellschaft vereinigte sich, Die zeichnenden undbildenden Künste zu befördern, und deswegen jungeKünstler zu ziehen und aufzumuntern. Zu dem Endeberief sie 2 Professoren der Zeichnungs-Kunst undMahlerey, errichtete eine öffentliche Schule, m'sammelte die Gyps-Modelle der schönsten Antiken,zur Uebung der Schüler. Alle Jahr theilt sie goldeneund silberne Medaillen, für die besten Arbeiten derSchüler jeder Gattung von Zeichnungen aus; auchwacht sie alle Jahr eine öffentliche Gemählde-Aus-.stellung, wozu sie auch die Arbeiten anderer Künstlerund Liebhaber in der Stadt aufnimmt.

In Nürnberg, ist die Amrft-Akademie jezdsehr unbeträchtlich.

Don dem jeyigen Zustande der schönen Künste in Nürnberg,vorzüglich von dem dortigen Künstler-Institut; in einemSchreiden auä Nürnberg, st in Hrn Host ttZeusel ilJn<feum fiu- Rimstler und fiiv Lunstsicbyadcr, 5 Sk.(ffliftimb. 17Ü8, gr. ü.) ©. 5 o, faß.

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