Kunst-Akademie, in Wien. 245
einer Kunst-Arbeit auszeichnen, ein Schuß - Zeugnißauf eigene Hand, jedoch ohne Gehülfen, zuarbeiten.Hiernächst ist Jedem vergönnt, von den in der Made»wie befindlichen Kunst-Werken zn copteren, auch,wenn sie es zu ihren Arbeiten nöthig haben, um dieerforderliche Modell-Stellung rc. ju,bitten.
Die Aufnahme -- Stücke der ersten und viertenklaffe, müssen Oehl »Gemähldeseyn, undwirdin derGeschichte eine Gruppe von wenigstens zwey Figuren,in der Landschaft-Mahlerey aber eine nach der Naturgenommene Gegend, mit wohlgewählter Staffage,gefordert. Hiernächst werden auch Portraike vonPersonen aus dem hohen Adel, oder von Gelehrtenund Künstlern, Conversations- Bataillen- Thier-Frucht-und Blumen-Stücke, u. d.gl. angenommen.Von der Bildhauerey sind entweder historische Bas-reliefs, ganze Gruppen, einzelne Figuren von Steinoder MeM, oder auch Ornamente, zu übergeben.Die Architekten haben einen der Ausführung fähigenEntwurf eines großen Gebäudes mit seinem Grund,und Aufrisse, Profil und perspektivischer Zeichnung,oder auch Architektur» Stücke in Oehl »Farben, zuver-fertigen. In der Erz-Verschneidet-Classe, ist einBasrelief von einer historischen Gruppe aus einemKlumpen Metall zu verschneiden. Die Kupfer-Srechermüssen Platten von mittlerer Größe, in einer seibstbe»kiebigen Art der Kunst, nach irgend einem Geniähldeder berühmkern ältern Kleister, wovon der akadem-ische Rath dein Verferrigrr, nach dem die Arbeit eSgestattet, mehr oder weniger Abdrücke zum Verkaufüberlassen wird, einliefern.
Fast dasselbe ist auch bey den Preis-Stückey zubeobachten, und sollen von 2 zu r Jahren die eigent-lichen Aufgaben jedes Mahl durch die wiener Zeitungbekannt gemacht werden. Diejenigen Stücke, die<inen großen, in einer Schau-Münze von^Duca»Q 3 ren