Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
Seite
276
JPEG-Download
 

276 Kunst - Gezeug.

ßern Ansicht in Profil gezeichnet, deutlich sehen kann, ein-geschoben, und durch die dazwischen eingetriebenen Keileo und p befestigt und grstellet, nach dem der Span dickoder dünn gezogen werden soll. (

Ueber den ausgearbeiteten innern Raum des Hobels,liegt ein, mit zwey Bändern befestigtes, Lhürchen, £>Fig. 3266 b), welches aber hier halb abgebrochen vol'g^stellt ist, damit man den Raum innerhalb des Hobels vonoben herein sehen könne. An der vorder» Seite desbels, ist auf der obern Seite ein hölzerner Nagel, r, Fig'3265 b), c) und d), Z. stark, und ; Z. lang, befestigtund an den beyden Seiten bey s sind auch dergleichen^wie auch an der Hintern linken Seite bey r, und endlichbey u ist eine Handhabe angebracht, wie in Fig. 3266deutlich zu sehen ist. An der vordem Seite des Hobelseine kleine Vertiefung, etwa \ 3 ., bey w, Fjg. 3266damit bey dem Ziehen der Spane der Ring an dem vo^der» Ende der Stange i, Fig. 3267, wenn sie den Hobelrückwärts schiebt, nicht auf dem Hobel zu liegen komme.

Die jezt befchriebene Vorrichtung kann mit Recht eineSpan-Mühle genannt.werden. Der krumme ZapftN-

oder die Kurbeh a, Fig. 3267, an welcher die Stange bangeschlossen ist, muß so groß seyn, daß, bey jedem Ün^gange des Rades, die Stange b um r? L. weit hin lindher geschoben wird, oder kurz, der krumme Zapfen ihmii <£. Hub haben. Die Stange b ist an die Schwinge cangeschlossen, und diese Schwinge muß 5 bis 6 E- langseyn, damit sie mit ihrem Radio de einen Bogen efg uf>J reiner Sehne von i| E. Lange, also über eg beschreib^der nicht zu sehr von seiner Sehne erhaben ist, und also d>sStange b die Schwinge c mehr unter einem rechten <*•' 1

spitzigen Winkel hin und her schiebe, und nichts anKraft verloren gehe.

An dem obern Theile der Schwinge, ist von demcte h weg, in gleicher Entfernung als von d bis f, die a»dere Stange i angeschlossen, und an dem vorder« §nderselben ein Ring, entweder von Eisen, ober von geste«)tenen Weiden oder Leder, angebracht, womit bey *>*!Sieben diese Stange a» den Hobel angehängt wird.betnieniqen Orte, wo diese Stange mit dem vordern CNhin und her geht, muß ein langer Balken, k, Fig 3 2 « # Jbefestiget werden, an welchen ein anderes und zwar kur^