Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kunst. Gezeug. 277

Stück, 1 , durch die hölzerne Schraube m an-- und abge-schraubet werden kann.

Ist nun endlich die Maschine bis zum Ziehen fertig, sowird eine halbe Docke Buchen-Holz, welche i-l E. langist, zwischen diese öeyde Balken k und 1 eingeschraubet,und durch die eisernen Zacken, nopq, welche in das Holzrecht eingreifen, festgehalten, damit sie nirgends auswei,chen kann; alsdann wird die Stange i mit dem Ringe anden hölzernen Nagel auf dem Hobel angehängt, und her-Uach angeschützt. An den beyden hölzernen Nageln 8 ander vorder» Seite des Hobels greift ein Mann A an; aufder Hintern Seite bey r und u greift der andere ß ein, derauf der Seite steht und den Hobel beständig niederdrückt,diese beyde dirigiren den Hobel, daß er nicht überkip-pen, und an der Seite nicht abglitschen kann; der dritteMann C, welches auch ein Kind verrichten kann, nimmtalsdann den Span weg, welcher unter dem Thürcher: q,Fig. 3266 >,) heraus fährt, und wird also bey jedem tlnwLange des Rades ein solcher Span fertig.

Wenn eine halbe Docke ganz zu Spänen gezogen ist.daß man eine neue einschrauben will, so hebt der Mann Adie Zug»Stange i sogleich von - dem hölzernen Nagelwie in Fig. 3266 d) zu sehen ist, weg, und legt sie linkerHand auf die angebrachte Rolle R, Fig. 3267, damit siewährend der Zeit. daß man eine andere halbe Docke ein-schraubet, durch das Hin- und hergehen nicht abgeriebenwerde, sondern auf gedachter Rolle bequem hin und herfahren könne, bis man wieder von der zweyten halbenDocke Spsine abzuziehen anfängt.

Weil nun die Späne von einer halben Docke, welcheallemahl auf der schmahlen Seite eingeschraubet werdenMuß, nicht durchgängig von einerley Breite ausfallen, in-dem das Holz halb rund ist, so werden hernach diejenigenSpäne, welche in der Breite einander ziemlich gleich kom-men, zusammen gelegt, und insgemein 30 Stück in einGebund genommen, alsdann in einen hölzernen Schraube-Stock, Fig. 3264, eingeschraubet, und auf ihrer hohenoder schmahlen Seite mit einem Schneide-Messer nach derdaraus verzeichneten Linie und ihrer bestimmten Breiteglatt beschnitten, und hernach an beyden Enden mit Wie-den zusammen gebenden und .aufbewahret.

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