Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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28 Z Kunst -Gezeug.

7. Die Weite der Säße finde man ungefähr so»Man laste die Wasser aus dem Sumpfe desKunst-Schachtes in einen parallelopipedischensten laufen, und zwar von der Zeit einer Minute,und berechne den kubifchen Inhalt des in diesenKasten gelaufenen Wafftrs; diesen Inhalt dividiceman durch die Zahl, um wie viel Mahl der Drilrling in einer Minute bey dem Umtreiben der HMschine umgeht, die dann bey einer solchen Maschine9 ist: so weiß man, wie viel Kubik - Fuß Wasserman auf ein Mahl mit der Roß Kunst Heden muß.Weil nun der Hub 4 Fuß ist, fo dividire man denQuotienten durch 4, so bekommt man die GrundsFlache des Satzes; zu dieser nun suche man denDiameter, so hat man den Diameter des Satzes. FiMdet man, daß dieser zu groß, und über r2, ja 18 Z. ist,so theile man die zuvor gefundene Grundfläche durch2, und suche zur halben Grundfläche den Diameter, sobekommt man zwey Sätze neben einander. Beydersolcher Gestalt gefundenen Weite des Satzes ist zu bermerken, daß der Zufluß des Wassers von dem irttSumpfe des Kunst-Schachtes stehenden Wasserstets etwas zurück gehalten wird, und daß es besserist, wenn man auf der Sohle des Schachtes dasWasser von einer Minute in einen Kasten schöpfenkann. Ueberhaupt ist es wohl gethan, wen» ma»die Sätze um einige Zolle weiter macht, als dieseRechnung gibt, weil durch das beständige Arbeitenin einer solchen Grube dem Schachte stets mehrereWasser zugehauen werden. Wer Erfahrung ge'uug hat, der kann ans dem bloßen Zuflüsse desWassers urtheilen, wie weit die Pumpen seyn müstsen, und ob man nur eine, oder zwey in einer Hoheneben einander, also einfaches oder doppeltes Zeug/Haben müsse.

8. Nach