Kunst ^Gezeug. 28 z
8. Nach der solcher Gestakt gefundenen Weite derSähe lass« man aus i Zoll dickem Eisen einen Ly-'linder gießen, welcher 4 F- 6 Z. hoch ist, worin derKolben sowohl bey dem Aushub, als Schnb, nochganz im Eisen bleibt, diesen Cylinder aber bohreman wohl aus, und fasse ihn, auf folgende Art,oben und unten in Holz ei». Man nehme von m«em Tannenbaume ein 2 F. langes Stück Holz,a b, Fjg. 3273, welches im Durchmessers Z.größer ist, als der Durchmesser des eisernen Satzesmit der Dicke des Eisens gemessen, und höhle solrchcs erst nach dem Lichten des Satzes, dann aberauch von b bis c noch 6 Z. lang nach der Weile desSatzes mit dem Eisen gemessen aus, und stecke indiese lezte Höhlung des Holzes, des so genannte»Aufsatzes, den Satz, an dem andern Ende aberbefestige man durch Nagel einen im Lichten 6 bis8 Z. weiten und breiten Ausguß, ü. Man nehrnie ferner ein eben dergleichen'Stück Holzes, wel-che aber nur 18 Z. lang ist, damit der schädlicheRaum nicht zu groß werde, und stecke in solcheswie vorhin, 6 Z. tief den Sah; eben so lief steckeman aber auch in dasselbe das Kiel-Stöcklein gmit feiner Klappe, welches im Saß 2 Z. dicker ist,als ausser demselben, und also einen Absatz bekommt,gerade üdcr dem Kiel-Stöcke! hingegen mache manein 4 Z. breites und 6. Zoll hohes Spund »Loch,und dazu einen pyramidalischen Spund h, so bleibtfür die Klappe ein Spielraum von 6 Z. übrig.Endlich mache man auch an das Kiel.Stöcklein,den Ansteck-Kiel, welcher aus 6, 7 bis. 8 Z.dickem Aespen-oder EichemHolze besteht, an diesenden Schläucher, wenn die Pumpe in den Sumpfzustehen kommt, gebe indessen den Sang-Röhrenbey sieben - und achtzölligen Säßen eine Weite von2, bey einer Weite von 9. bis ia Zoll hingegen