Kunst -Bezeug. - 293
tenes Laschen ^Bret, welches ma.’i dann mit hölzernenNägeln darauf befestigt.
Macht man die Kunst-Räder ohne Noth zn weit,so wird das Rad zu schwer, und die Friction wird ver-wehrt ^ zu wenig Wasser kommt hingegen auf einenUmgang des Rades, wenn mau solche zu enge macht.Und die Schaufel:! nicht alles Wasser fassen kön-nen , da dann dasselbe über das Rad wegschießt.Die Erfahrung entscheidet hierbei) das meiste. ■
Man macht die oberschlächtigeu Kunst: Räder,wofern es möglich ist, gemeiniglich z6 Fuß hoch, gibtihnen, wenn sie oberfchlächtig sind, Sack-Schau-feln, macht das Rad im Lichten 18 bis 20 Zoll weit,und hebt damit bey einfachem Zeuge in 6^bis völligenPumpen das Wasser bis auf 90 Lachter rief. Jehöher das Rad ist, und je mehr Aufschlag-WasserMan hat, um desto größer ist der Effect.
Es ist nicht selten, daß man, wenn die Umständees nothwendig machen, das Feld-Gestänge 8oc>Lachrter lang forcschieben läßt; alleiii sind hierden die rech-te Winkel, wenn das Zeug auf den halben Hub steht,nicht auf das genaueste verwahrt, und ist zwischenden Nägeln und ihren Pfannen an dem Gestänge ;nviel Spielraum, so zergliedert sich der Hub, und manhat an den Schacht-Kreuzen einen kleinern Hub, alsan dem Kurbel-Zapfen.
Wenn die Gruben sehr tief sind, muß man öftersmehr als Eine Kunst in einen Schacht schieben lassen;man kann aber die Räder, wenn die Ausschlag-Was-ser ohne große Kosten in den Kunst-Schacht zu brin-gen sind, in die Schächte unter einander hängen,6'g. 32(1 s, und die Aufschlag - Wasser von diesen ober-sthlächtigen Rädern anf den Stollen wieder ausflie-sn lassen, wobey dann die Künste nicht so leicht einsstieren. Besonders in Sachsen hängt man die Rä-^er unter die Erde, wodurch man die Feld-GestängeT 3 erspa-