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Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kunst-Handel. 307

ringen wurden nicht allein von dem berlinischen Pnbli-cum sehr gut aufgenommen, sondern er erhielt auchden Beyfall aller durchgehenden Reisenden, und manbelohnte seinen Fleiß durch Abnahme seiner Waren.

Hierdurch aufgemuntert, fing er auch an für die-jenige Classe der Jugend zu arbeiten, weiche mchtwehr in den Kindec-Jahren ist, und weühe mehrt! .rer-ricbt, alü Zeitvertreib, bedarf. Er ginn in dieserAbsicht „ach und nach alle Classen der praktischen Ma-thematik und Physik durch, und ließ alle nur möglichewathemarische und physikalische Instrumente im Si lei-nen, aber doch brauchbar, verfertigen. Wo Metalletnchr ganz unumgänglich nöthig waren, setzte er air de-ren Stelle Holz oder andere Materien. Ebenmaß,Verhältniß, Farbe und Gestalt wurden aber :m Klei-nen auf' das allergenaneste beobachtet. So, ;. B.verfertigte er Sph aeras armillaies (Armbind-Sphä en)von harter Pappe, die man bisher nur mit großenKosten aus Messing gemacht hatte. Er machtebrauchbare Aftrolabia von gutem hartem Holz, undandere Instrumente mehr, die man sich mit wenigen-Kosten anschaffen, und doch mit dem gewünschtenVortheile gebrauchen kann. Der Erfolg war, daßviele Lehrer sich ein Cabinet von' diesen kleinen/-abernutzbaren Werkzeugen anschafften, und mit eben demguten Erfolge docirten, als die wenigen, welche eineSammlung von seltenen und kostbaren Gerächschaf-teu besaßen. Ja, so gar öffeutliche Schul-Anstal-ten benutzten diese Bequemlichkeit. Noch vorlkurztrZeit uahm Hr. £>. C..R. Gedike eint ganze Eolle-clian 'von allen Werkzeugen; Hr. Pros. Mmerc inHalle, tmö andere mehr, thaten ein gleiches.

Nun war, wohl zwar für die Jugend gesorgt; al-lein, es fand sich bald eine dritte Elaff«, welche auchbefriedigt seyn wollte: Liebhaber von mathematischenAufgaben; Personen, welche Cabinete von Kunst-

U 2 und