zo8 Kunst-Handel.
und physikalischen Sachen sammeln; Leute, welche,ohne spielen und ohne zu lehren, in Gesellschaften ei-nen angenehmen Zeitvertreib suchen. Um auch diese ^zu befriedige», machte er eine Sanimlung von aller- jHand künstlichen Spielen, magnetischen Vergnügungen. Vexier-Stücken, gesellschaftlichen Spielen-u. d. gl. mehr. Allein, dieses alles war zu viel füreinen einzigen Kopf. Und ob er sich zwar von seinerJugend an, den mathematischen, mechanischen undphysikalischen Wissenschaften gewidmet hatte, so bliebdoch vieles übrig, was er nicht wußte. Er unter'nahm demnach verschiedene Reisen, forschte allenthabben, ob er etwas zu seinem Zwecke dienliches finde»möchte, suchte Künstler auf, verschaffte sich Correspo»'deuten an denen Oertern, wo er wegen Mangel derZeit nicht selbst hinkommen konnte, und drängtegleichsam im Kleinen, i» eine einzige Handlung }»'sammen, was in den vornehmsten Städten Deutsch'landes und anderer Länder bisher nur einzeln w» 0 jzerstreut anzutreffen war. |
Nun waren zwar seine Absichten ziemlich er'füllt; allein, unter den vielen Personen, welche sei»Gewölbe besuchten, fand sich eine vierte Elastswelche weder spielen noch lehren, weder sich verg»»'gen noch Cabinete sammeln wollte; z. B. Dame»-welche ihre Anverwandten; junge Herren, welchemen; Kinder, welche ihrb Vater oder Mütter;kern, welche ihre erwachsene Kinder beschenken wo^ten; diese suchten solche Sachen, die nicht zu ober'wähnten drey Classen gehören. Er sahe sich also sst'nöthigt, auch diese zu befriedigen, und seine Handl'ung erhielt einen Zuwachs von nühlichen und a»ö^nehmen Sachen, welche er so gut als möglichverzieren suchte. ,
So weitläuftig nun auch diese Handlung dadurcygeworden war, so fehlten doch Stücke, welche v0t