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Kunst-Handel.
«inet fünften Classe von Personen gefordert wurden,nähmlich von solchen, welch« etwas, zu ihrem eigenenGebrauch, oder in der Wirthschaft, nützliches habenwollten. Durch den Zusammenfluß aller dieser Um-flande entfland nun diese weitläuftige und aus so man-cherley Artikeln bestehende Handlung, welche, der Aus-sage der Reisenden nach, in diesem Betrat ihresGleichen nicht hat (*).
Ein kurz abgefaßtes Verzeichniß, welches Hr.Take! im 1 .1788 drucken ließ, wurde sehr häufigvonAuswärtigen gefordert, und er erhielt ansehnliche Be-stellungen von vielen Städten Deukschlandes- ja,so gar aus entfernten Gegenden. Allein, die Liebhaber
konnten sich doch durch den bloßen Nahmen von der Sa-che selbst keinenBegrissmachen. War sie groß oder klein,schwer oder leicht, war ihre Gestalt so oder anders iDas waren Fragen, die das Nahmen-Verzeichnißnicht beantwortete; und so mußten sie ihre Bestellungenauf ein bloßes Gerachewohl machen. Um diesemFehler nun abzuhelfen, und abwesende Personen voll-kommen in den Stand zu sehen, seine Waren zu beurthei-len, und mit sich zu überlegen, ob sie ihnen anständigund ihrem Endzwecke gemäß sind, hat er alle Stücke,die theils von seiner eigenen Erfindung, theils nichtallgemein bekannt sind, in Kupfer gestochen, und inein umständliches Verzeichnis aufgesetzt und bekanntgemacht (**). Die Figuren sind auf das allergenauesteund vollkommen verhaltnißmäßig gezeichnet, und dieBeschreibung giebt das Maß ihrer Höhe, Breite undU 3 Tiefe
(*) Diese Handlung wird, „ach dem im I. i/yoerfolgten Tode de«Hrn.Larel, von Dessen Fr. Witwe, unter Aufsicht »nd Di-rectio» eines eben so geschickten Genies, des Hrn.^c ir-rn an«, welcher viele Jahre mit Hrn.Lareigemeinschaft-lich gearbeitet hak, unv biete Kunst-Sammlung beständigvermehrt und erweitert, fortgesetzt.
k") Mathematisches und physikalisches Kunst, Cabinet, dem Un-terrichte und der D-Iusti-ung der Jugend gewidmet. Mit*16 Jigure» auf s Kiipferraftln. Nebst einer iweckma-iaen