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Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kunst-Kammer.

lalle darin. Die in demselben aufbewahrte Sachen find nickweniger von großem Werthe. Bey dem Eingänge erbimman ein vortrefflich gearbeitetes Mosaik, welches versM. dene Vögel abbildet. Mitten in dem Sahle steht ,

' große achteckige Tafel von florentiner Arbeit, oder einstlegten harten Edelsteinen; es sind Blumen und Ftücydarauf abgebildet. „

In den übrigen mit Merkwürdigkeiten angefülltSahlen sind ebenfalls viele Dinge für einen Reisenden»bemerken. Das Zimmer, welches zuerst gezeigt wird, e«

hält das Antiquitäten. Tabinet, welches nach dein JPorti« unstreitig das stärkste in Italien ist. In der sost^nannten Cameva d’ar.ti, oder Runst« Lämmer, wird elNMenge von künstlicher Drechsler- und Schniy-Arbeit }Elfenbein aufgehoben, woran die Geduld und Behend!»keif der Künstler zu bewundern ist. Das Sonderbarstediesem Zunmer ist die von C a j e t a n o I u I i o Zniiieinem Giciiianer, im Kleinen mit natürlichen Farben ^Wachs vorgestellte Verwesung des mcnschl. Körpers,man nicht ohne Schrecken ansehen kann, ob man gleich ^Kunst bewundern muß. Den Anfang macht eine kürzl!^verstorbene Frauensperson; der folgende Körper Wstan gelb zu werden. An den» Kinde zeigt sich schonblaue Farbe. An dem vierten Körper steht man aüfgeb^chene Beulen« dif junr Theil voll Eiter und Würmer fa lD 'Die folgenden Körper zeigen die Verwüstung der Menscht"in einem immer höher» Krade, bis zulezf nichts als d«,Gerippe übrig bleibt. Gegenüber hat dieser Künstler a>'leine ähnliche Art die Wirkungen der Pest abgebildet. A"eben dieser Kunst-Kammer, ist auch eig Kopf in natE'Größe, in Wachs anatomisch vorgestellt(*). In dem/^genden Zimmer hangen die besten Stücke der niederlan"ischcn Schule, an der Zahl 150; auch steht in demseldeein Schrank von Eben »Holze, an welchem die Lildhauee

(') Nach Hrn. u Arcbenbol; Bericht, 'int Enylanb ‘ |WIcalicii, » Tb Lvz. ">7*7, ». S5. «??/) ist ein. trefft ich«», Machst A> heilen, worunter sich alle Theils,Körpers anatomisch mif einer arofiest LaUschnnq dargettr ,befinden, die für Kunfiler und Wund-Aerzte, ja für twdenkenden Kopf sehr lehrreich sind, kürzlich nach W>e» 'r schafft, und in der dafiaen chirurgifcheff Akademie, MÜ.so viel Pracht, als G.eschmack, .aufgestellt worden-

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