Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
Seite
414
JPEG-Download
 

414 Kunst - Kammer.

lustigen, imgl. die Zauber-Trommel der Lafipländck,die Trommeln und Cymbeln der Janilscharen, u. stgehören hierher.

r6. Spvach-Röhre und Gehör-Röhre.de sind auch eine Erfindung der neuern Zeiten. w e !Jden Sprach-Röhren wird an seinem Ortegeha»b^werden. Der Gehör-Röhren, oder so genannte»Gehör-Maschinen, ist bereits im XVI Th- ®'655 — 665, Erwähnung geschehen.

17. Luft-Wägen und Luft-Schiffe, oderstatische Maschinen, deren Beschreibung an sei»^Orte vorkommen wird.

18. Rünstlich gefaßte Magnete und niag»^Isirt« Eisen, wie auch verschiedene Kunst-Sach?',welche durch Hülfe versteckter Magneten verfertig

' werden, wovon der davon handelnde Artikel einrereö besagen wird.

19. verschiedene Arten von Rleidern und Lr»^'ren. Diese hat man theils in Kunst-Kammer»/theils verwahrt man sie an fürstlichen Höfen insondern Kleider-Kammern, wenn man nähmlich e ‘ n .Menge von Trachten der Europäer und andereronen, als: Perser, Chineser, Japaner, Tür^Araber, u. s. w. auszuweisen hat. In Dresden k»^

. man eine sehr zahlreiche und schöne Sammlung v,0 . t *europäischen Kleidern. Noch merkwürdiger aber sind d>Kleidungen auswärtiger Nationen, z. B. die Klei^der Grönländer von Seehund-Fellen, derJndi»'^von Federn der Vögel; die ausserordentlich ^ eia LSchuhe der chinesischen Frauenzimmer; die Sch"rder Finnländer von Eichen-Holz, 3 Z. breit, aber mder Mitte enge, und mir 2 Haken versehen, worein d>Füße gesteckt und mit Riemen eingeschnüret lvcrds.^welche sie an statt der Schlitt-Schuhe auf demgebrauchen; der Kopf-Putz der Indianer von