Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kunst - Kammer.

Man kann nockr die Cingula veneris, (Jungfrau^Gürcel, Schlösser der Reuschheic, s. Th.

S. 76z, f- und Tb. XXXVII, S. l^i) hierher rech-nen, welche die eifersüchtigen Italiäner ihren Fra»Uanlegen, dergleichen man z. B. zu Oxford im anaronnTheater, auch in dem Moscarvifchen NaturalisCabinete zu Verona, verwahrt. Sonst gehörennoch Kleidungsstücke von Menschen, welche »Wrwöhnlich groß gewesen sind, hierher (*).

20. Allerley Geräthe merkwürdiger Person^/als: Schreibzeuge, Messer, Spiegel, Br>^^.Kämme, u. d. gl. Im Kloster der heil. GenolEzu Paris, ist der Spiegel der Anna von Bretagn^Karl's Vlll. Gemahlinn, mit ihrem Wappen; er'!von poliertem Stahl, und man bewundert daran f'* 1 ,feine Politur. In Bamberg hat man zwey elfenb^nerne Kämme, und ein Messer, des Kaisers Heinrichdes Heiligen. In Kopenhagen hat man einen 25 'fchofs-StabvomEinhorn-Fisch, weichender Pap,Lucius getragen haben soll. In der wolsenbüc^''ischen Kunst-Kammer ist der eiserne Arm, welch^der Herzog Christian von Braunschweig trug, nach-dem ihm der linke Arm abgeschossen war (**). ^

»en ©itvtel von gebor, mit einer Schnalle von §i»ö"«In Oxford seist man auf dem anatomischen LbeatttSchuh der Lonigiim Elisabeth, der ke>«Absatz hak.

k") In alten Zeiten verwahrte man schon des Kaisersim i 11 u «Stiefeln, als etwas merkwürdiges, um seineund Stärke daraus z» beurtheilen; und sie müssen »»»-Heuer weit gewesen seyn, weil sein Daumen so dick man ‘ t ,er seiner Gemahlinn Arm Band an hakt eines R»>geS -an gebrauchen konnte In Kopenbaae» hat mau denken meines i'ebr großen Bauers und FuchetS v»n Leckerkeck, ’«her 1 F. 1 3. lang ist. ; Der Mann selbst war überhalb Fuß lang. ‘ • sU

(**) Nach dem Berichte im Theatro eurnpaeu', verfertigte den .teil ein hysländischer Baüer so künstlich, daß der H"'.^dem dieser Arm mit Golde angehesret wurde, sich