Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kunst - Wort.

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E lange vermehren sollte, bis jeder in der Theorie undAusübung der Künste vorkommende klare Begriff fein^vrt bar. Es kann allerdings ein großer Mißbrauchgemacht werden; wie man denn die SpracheÜberhaupt mißbraucht, und nur zu oft, starr der Ger^nken, bloße Wörter sagt. Es ergeht der Kunst-sprache, wenn sie in die Hände feichrerKöpfe kommt,*0*» so wie der wissenschaftlichen Sprache der MetarPhysik, die unter den Händen der Scholastiker zu ei«ye>n leeren Geschwätz geworden ist. Ein andererlchinnmer Mißbrauch der Kunst- Sprache wird vonp°yen gemacht, die in Schriften, die nicht für Lieb-p«ber und Kenner der Kunst, sondern für alle Leserp°erha„pt geschrieben sind, in der Kunst-Spracheund dadurch unverständlich werden. Die^pyste sind für alle Menschen, und diejenige», dieei,„naht der Well als Lehrer ankündigen, müssenJ* Gelegenheiten ergreifen, ihnen die Werke der^yyst, die ihnen nützen könne», bekannt zu machen;?* ,c k so gar sie von ihrem Werthe oder Unwerrhe, von'p^en Vollkommenheiten und Mängeln, zu unrerrich-Thun sie es aber in der Kunst-Sprache, so.ihr Unterricht vergeblich, weil der gemeine Leser sie<"cht versteht, oder gar auf den Wahn geräth, als ob^ Kenntniß der Kunst-Werke von einer Me»,gel^werverstehender Wörter abhänge.

Gin Kenner thut wohl, wenn er bey guter Geler^yheit selbst den gemeinen Mann, den er bey demSchauspiele spricht, auf das Gute und Schlechte der-> lben aufmerksam macht. Aber er muß dabey deden-Oew ^ ec keinen Kenner, dem d,e Kunst-. Sprachetz ufig ist, vor sich hat. Diesem könnte er vermittelst^ ^unst-Whrter sehr kurz seine Beobachtungen mitrto 0 «.* .Aper dem gemeinen Manne muß er nichtgj* Ankündigung, von Knoten, von Charakteren,°"vlvg»n, vom Coup de Thearre, und dergleichen

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