Künstler.
441
aJJ ef 'st in seinen uns hinterlassenen Werken umL5, b,ic (> und unvergeßlich. Oft wird auch einMinierer dem Verdienstvollen vorgezogen, bezahltgeehrt, indessen der leztere verborgen bleibt und'-arbet (*). Mer diese Verborgenden ist ihm viel^'kh. Geschieden von der Unbilligkeit, die im Geruhl der Mensche» sehr oft verübet wird, fühlt er inU die Größe, die ihm Gott geschenkt hat, unddie Spuren des Allmächtigen in der reizendenj. mit
^er 9 tulgem Sein Lohn ist die Zukunft, wel-den wahren Verdiensten über fm’j'otw lang Ge-^ tl 9feit wiederfahren läßt; und sein Ende wirdtraurig, da er mit Freuden auf die Arbeiten fiiiubt* ^' e ihn überfuhren, er habe wirklich gelebt;lgkch ^'sicht den Tod, und lohnet alle Mühftir
rbx stch der Künstler solche Vorstellungen ma-di!!' wird er sich leicht zufrieden geben, wenn der,! ^"ke von Belohnung nnd Wohlleben, von Ehre
eiiih • ’^ en ' die ihm versagt werden, sich bey ihmSich suchst genug, wird er bey rechtschaf
hr,^ ^"billig der Kunst die Welt tief unter sich se-^'^.uud so viel wird ihm doch in allen Lagen undd^'^^den werden, daß er nicht verhungern darf,djestg Schicksal ttisst, eine allgemeine Hungers-ausgenommen, sehr wenige Menschen; undEe 5 wer
^ mit ein Grund, warum mancher braver Künstler mitMaer Arbeit nichts erwerben kann: weil er sich so leichtm^t wagr, mit etwas schlechtem vor dem Publicnm auszu-«ete». Tv vergehe» Zeilen, andeffen der Sudler kühn ant: " tn elenden Produeren sich hervor mager, und Gewiinrunv unverdiente Belohnung erhält, und solche dem Erster»,1>i»Ü et ein rechtschaffenes und geprüftes Kunst-Stück bmra .,, n> entsteht, well sich selten Käufer sur schlechte» undm iw , ace iuglejch siiidei!; ob sie sich gleich schäme», wennLochte besnhil habe», so fehlt es ihnen doch her^nnc» an der Beiahlnns für das gute.