Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Künstler.'

dem ihr seine niedern zu bilden sucht! Lehrt ihn, au^der Würde der Kunst, auch die Würde der MenM" ^

nen! Sagt es ihm tausendmahl, daß der Kunl"^ g j„tausend andere Bestimmungen habe, als die, bloß 9 r ^seiner Kunst zu seyn; — tausendmahl prägt es «)>'»daß die Würde der Kunst sich bloß auf Würde der T"g .der Ehrbarkeit, der Ehre, der Sittlichkeit, als ihrsicheres, dauerhaftes Fundament, stütze: — daß m (Classe von Leben, es sey gesellschaftlich oderKünstler, so fern er nichts als Künstler ist, ein bedauel ^würdiger, sich selbst ermangelnder Mensch sey! ® l ,ernstere Beschäftigung des Lebens zum Bedürfniß- ^ihn Vergnügen finden in angestrengten Bemühungen ^Geistes! Gründet die Bildung seines Geschmacks am ^Vervollkommnung seiner Denk-Kräfte! LehrtNothwendigkeit und die Pflicht, für jede Kraftzu sorgen, und täglich nach einem höhern Grad von -vkommenheit zu streben; macht ihm besonders die Lect»^^ter, moralischer Bücher zum Bedürfniß. — Da»» ™dtt ihr euren künftigen Künstler auf eine Höhe erlst^ tivon welcher herab er nie gleiten, auf welcher er ein ^genstand der allgemeinen Bewunderung und 'ung seyn wird. , ^

Aber auch aus dem eigenen Wirkungs-Rre'SRünstlcrs, laßt fich so oft sein dissolutcs Leben <r ;

Sind es nicht Städte, find es nicht Höfe großer/?" ^an denen er eigentlich wirken muß? Ziehen ihn tuest' ^in den allgemeinen Wirbel der Sinnlichkeit mit h!""-'deser entfernt von der Welt beym stillen ruhigenLand-Lebens, in den höhern Vergnügungen des 6>e > ,im Genuß seiner selbst, in der Uebung und Vervollko»' jItung seiner Gefühle, für Tugend und Menschen-der Betrachtung der Schönheiten der Natur, ^der reinen edlen Freuden,die rhnrtäglich die ganzedarbiethet, — seine Zufriedenheit, seine Nahrung/ 'Sättigung finden würde? ( tj((

Aber freylich, wie schon gesagt, dieser ftelige (■<[(der Ruhe und des stillen Sclbstgennsses liegt zuab, vom Wege seiner Bestiminung, die ihn •'*, j,a?führt, und unter Menschen drängt. Und wasTäglich ein neues Ziel vonDergnügen, nach dem ^Hand in Hand, rennet! Nichts als rauschende