482 Kupfer.
Sein Glanz ist stark metallisch; der Bruch,rüg; »nd der Rlang, ziemlich helltönend, "" ^angenehmer als bey dem geschmeidigenbey nimmt es aber doch keine solche Härte tinö s *7.f t et,citat an, als dieses, wiewohl es diese Eigenste ^in einem höher» Grade besitzt, als alle übrige w» cdie Platina vielleicht ausgenommen. {
Nach Bergmann geht das Kupfer inHärte zwar dem Silber vor, aber nicht derDurch Glühen und Hämmern wird feine Harte vM". ^doch kann man es hierin, sagt er, dem Stahle nie» ^bringen. Seine Schnell - Kraft ist größer, Lf((
Silbers. Indessen wußten doch die Alten das ^
wie Stahl zu hätten, und es zu asscn schneidendenzeugen anzuwenden, welches die in den alten Gra^fundene Waffen von Kupfer, insonderheit SclMl-- ».kauzen, beweisen. Dieses hat, auf Antrieb des. Caylus, den Hrn. Geoffrv» veranlaßt, diesewieder zu erfinden; und er soll es wirklich f° w dtttbracht haben, daß er dem Kupfer einen Gradgeben konnte, wie er ihn verlangte, und vonKupfer so gut schneidende Werkzeuge, als vo>" ^Stahl, machte. Wallerius b") aber widersp"^hl,sein, und behauptet, daß es nicht so hart, tv>egemacht werden könne.
Das Kupfer besitzt überhaupt viel st
kett, und läßt sich zu sehr feinem Draht ziehe",dünn wie ein Haar ist; und man kann es fast iso dünnen Blattchen schlagen, wie das Sil^reiner das Kupfer ist, desto geschmeidiger ist es
Daß das Kupfer sich, wie Einige, z. B-re, versichern, (ohne Zuthun des Eisens)gnetisch mach»», lasse, daran ist bis auf weitere-^che billig zu zweifeln.
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<33) P&Vf. Cbymie, Th. 1 , S. z»i>