Kupfer.
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">ge both Silber. Bey Camsdorf brechen sie zuwei-(\ len i bis Lachter mächtig. Der Kupfer, Gehalt„ der Kiese ist überhaupt sehr verschieden. Henkel,j, der eine Menge untersucht hat, fand, baß ihr Gehalt
5; «n Kupfer nicht selten auf die Hälfte des Gewichtes
U ^eigt, öfters aber weniger, und 4, z, 2 bis i p. C.
betrage. Je mehr Kupfer sie halten, desto ärmer sind,, fe an Eisen, und'so umgekehrt; einen scheidenswürd«n, 'gen Silber- oder Gold-Gehalt haben aber nur werj, ">ge, folglich bleiben die Metalle im Gar-Kupfer,p wovon das von alten Kirch-Dächern, Thnrm-Knö-pfen rc., manchmahl ziemlich reich ist, weil man ehe,st dem die Seigerung schlecht verstanden bat. Daher^ vermuthlich der Wahn entstanden, 00 das Kupferch ; fch durch die Sonnen-Wärme mit der Länge der Zeit
>ti | w Gold verwandle. Zu Kuttenberg in Böheim sind
,D ; die Erze auch güldisch, und alles böheimische Ku«
(1; dftr hält von 4 Loth bis 2 Mark Silber (■*?). Güld-
tu 'kche Kupfer-Erze brechen auch bey Delach in Körn-
er cheu, und in der RauriS im Salzburgischen. Indem^old-Kiese zu Nagyag in Siebenbürgen, machttt das Kupfer (nebst Eisen und Schwefel) veu Haupt-ey > ^estandtheil. In den Pyrenäen, wo starke Kupfer-
l, j ^änge vorhanden seyn sollen, sind die Kupfer-Erze
1' güldisch. In Chili, ist das Kupfer größentheilS
V. ! 8UIdjsch (r«), und soll manchmahl so gar 10 bis
ri, j p. C. davon enthalten. Den Kupfer-Gehalt der\* \ ^upftr-Kiese gibt Brongniart zu i; bis 30 p. C.
; . ^U; auch Bergmann berichtet, daß er kaum 40p. C.nt 1 Übertreffe. Scvpoli erhielt aus dem schmölnizer Äelb-
0 ^upftr-Erze 14 ffe. Schwefel, 36 ffS. Kupfer und0 tfe. Arsenik im Centner; das übrige war Eisen-
^*7) St rber Bc^rr. zur Döhm. Min. Dcsch. S. 1 ;.ÜT »i t u»» Narurgcsch. von Lhili, S. yb
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