Kupfer. 573
in den olonezischen Gebirgen nicht selten Kupftr-Kirs darin.
5.Im Schneide» oder Topf»Stein (Talk-Stein),findet es sich etwas öfter; wenigstens giebt es in denUralischen Gebirgen einige Gruben in einem talkhaf-ten, dem Schneide-Steine ähnlichen Gesteine, inwelchem Kupfer-Erze auf Quarz-Gängen brechen;desgl. auch zu Bernstein in Ungarn,i 6. Der schupprchre oder salinische Ralk-Stein,
I giebt vorzüglich in den uralifchen Gebirgen eine reicheLager-Stätte der Kupfer-Erze ab. Die äusserer»deutlich reichen pochadjäfchinschen Kupfer-Gängei «n der Turja, stehen fast gänzlich in dergleichen Kalk-stein, und die Erze in GumeschewSkoi-Rudnik strei»
! chen gleichfalls größten Theils in der Scheidung diesesKalk-Steines und eines margelhaftenLetten»Gebir,ges. Vermuthliä) brechen auch im Banac Kupfer-erze in dergleichen Kalk-Stein, weil Hr. v. Borndie cornudilfaer Gebirge einen gemeinen körnigenKalk-Stein nennt, der Hangendes und Liegendes zu-j gleich abgiebt, und nur in diesem fester ist. Die al-te,, Kupfer-Gruben zu Seraveza in Italien lagenwahrscheinlich auch in dergleichen Kalk- Stein, da esbekannt ist, daß der dortige und der, berühmte carrar»ische Marmorein solcher Kalk-Stein ist. Im Feld-berge in Dalekarlien brechen ebenfalls Kupfer-Erze inbiesenl Kalk-Steine.
7. Der dichte (und von Versteinerungen auch gerj weiniglich freye) RalkSrein, welcher z.B. inKrain,^arnthen, Tyrol, in der Schweiz, in Sibirien rc.ganze Gebirgs»Züge nebst den Haupt Gebirgs-Ket-^t> ausmacht, ist auch öfters reich an Kupfer »Erzen»^ie Erze im Falkenstein bey Schwaz in Tyrol brechenttnter andern in diesem Kalk-Steine (* 7 ); ingl. der
mächt»
'V) In >er Kupfer-Grube Rochus im Banat, macht der Kalk»Stein das Hangende, und Schiefer das Liegende. Von
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