574 Kupftk.
mächtige Kupferkies-Gang bey Agordo im Venetia^jscheii, wo aber das Hangende Glimmer-Schios^seyn soll. Die alten Kupfer-Werke bey Miednii^und Miedziauka in Polen, scheinen auch in dieso>" !Kalk« Steine zu liegen (? 8 ). 1
8. In den Grau- und Marge!-^Vaken, die sehr Wmit dem Nahmen eines blauen Schiefers, Thon-Sch^fers oder Thon-Steines, beleget werden, trifft 'die Kupfer-Erze noch häufiger an. Die ©rii& ert !Loktemsk, Marhweewsk rc. in den alkäischen ©ebif^ jgen, liegen in dergleichen Gestein. Auch brechenin Cornwallis in blauen Thon-Schiefer, welcher ve^muthlich auch märgelartig ist; und im Nassau-TM !lenburgischen, in einem schieferigrti, leberbraunengrauen Tbon Steine, der in der Nähe des Gang^talkartig ist. Zu Neusohl und Schmölniz, ist ^Gang »Gestein auch Thon-Schiefer. Der Tho^Schiefer bey Erskin, unweit Sterling in Schottland/scheint ebenfalls hierher zu gehören, so wie die 0 e 'birgs- Art zu Lauterberg und dcS kupferführenv^ jRammelsberges, und der Schiefer auf der Inselglesy, wo ein sehr mächtiger Kies-Gang in dcwl^den fireidjt (? 9 ),
gleicher Veschaffenbeik sind auch ankere Gruben dale^'
„ur t’nsf bald Schiefer das Hangende, und der Ka!k<6^ldas Liegende ist, ,,»d so umgekehrt. Zuweilen lest.' 1 “,,stakt Schiefer, Sand-Stein an. In der Grübe §1"^und Juda bey Dvgnaska, macht schuppichrer Kalk-^h,,das Hangende, und Schiefer das Liegende. Von dem A“,kenstein in Tvrvl ist übrigen« ju bemerken, das, die KnpP.xErze daselbst zwar in eineni dichten, weifen, rvthllcheN f ' tbläulichen Kalk - Ereiii nester, und kluftweise brechen-nicht selten mit Sparb und Luarz gemischt ist; dieser K"',Stein aber soll, nach per Versicherung der dortigen ^den Beamren, nur als eine etwa ?o Lachrer mächtigedurch Pas Schiefer-Gebirge seyen, so, das! da- wab"aende und Hangende eine Art fchieftrichtr Grau-Mirn'-Thon Stein ist.
tn) r>. Larost, Tb. S. 70 — Ss.
(,? Lhem. Annalen, 178s, St. r, S. igr.
9. Noch