6o$ Kupfer.
welches zuwoflsn vorfällt, so schlage man- solche, durchluftvolles Laugen.- Salz nieder^ nachdem das Me/al-.vorher durch,phlogistisiertes Langey-Salz, oder-Lauge gefallt ist. Der rothe-Kupfer-DcherOset,sich.. auf diese Art gemeiniglich'auch ganz, nur lazi^samer, auf. .. -f,;
Z. Die durch Schwefel (wie Glas.'^rz u»l>Kies) oder auch mit Arsenik zugleich (wie Fahl-- Erz k.) vererbte lFupfer-^rze pulvere man, »»&koche sie mit fünf Mahl so vieler starker VitriolHäure gelinde, bis zur Trockenheit, und süße das Z"'rückbleibfel wohl mit heißem Wasser aus, bisMetall in das Auflöfuugs. Mittel übergegangen ist. D>eAuflösung muß wenigstens vier Mahl so viel Wasserhabe», als der aufzulösende Vitriol beträgt, und, da-her einiger Maßen nach der Güte des Erzes eiugericl/ret werden. Enthält sie x §- 0 - Kupfer, so erfordert sirUngefähr Wasser, u. s. w. In die gehörig vek-dünnte Auflösung lege man ein glänzendes Eist"'Blech, welches ungefähr zwey Mahl so schwer, alsdas zu fällende Kupfer, ist, und lasse sie sieden, bisnichts mehr niederfällt. Isszu wenig Wasser da, sthängt sich das gefällte Metall sehr fest an das Eist"'Blech, Key gehörigem Verhältniß des Wassers aberwird es. immer, Und zwar vollkommen, aufgelöst^'Das gefällte Kupfer wir) ausgefüßt und schnell ge-trocknet, doch nicht in solcher Hiße, daß die OberDche des Metalles gefärbt anlaufe, als wodurch dasGewicht gleich merklich zunimmt, Finder man das
dünnten Auslösung desselben itt' Salpeter, Säure, und ^tür. Eisen, ioa ©r. Kupfer aus einer gestiiligte» unddünnten üUislüjung in Vitriol, Saure niebecschlaaen, sodm^wen» nun das Eisen v»r< und nachher wiegt,"die We>>»des Kuvftrs gus dem Verluste des ©«wichtes an Eile»uriheilt werden kann. Man muß aber wohl Achkdas das Eisen nicht in der Salpeter - Säure, wenn Oft*kftr niedergeschlagen ist, rurück bleibe.