Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
Seite
607
JPEG-Download
 

Kupfer.

627

niedergeschlagene Kupfer' durch. Eisen verunreinigt,welches zuweilen, besonders bey der Untersuchung är-"lerer Erze vorfällt, so muß es wieder ausgelöset Wer-den, damit man eine reiche Auflösung erhalte, wesche

geoachte Art dabey verfährt (°*). ^iey der Fällung

des Silbers durch Kupfer gilt dasselbe;, eine reicheAuflösung liefert es., rein, eine arme aber kupfernHallig. Enthält das gefällte Kupfer gndere. Metalle,so werden diese.durch Auflösen im Salpeter-Sauernleicht geschieden, da das.Gold in Gestalt eines schwar-ten Pulvers unaufgelöset liegen bleibt, und Sil-der auf eine eingelegte Kupfer-Platte niederfällt.Der Schwefel verfliegt bey diesem Verfahren ganzoder großen Theils wegen der starke» Hitze, welchedie Vitriol. Säure, um zur Trockenheit abgedampfettu werden, erfordert. Doch kann man die Mengedesselben einiger Maßen aus der Summe der Gewichteder übrigen Bestand-Theile beurtheilen, indem, was^ur Centner (des genommene» Erzes) fehlt, Schwefelseyn muß. Sonst kann man, wenn man will, um°en Schwefel zu sammeln, auch mit Königs-Wasserdesonders eine Auflösung anstellen.

4. Will man wissen, wie viel der natürliche Tu-pfer- v'jrrrol, welcher zuweilen vorkommt, KupferEhalte, so kann mau solches vermittelst Niederschlag-"Ug desselben aus seiner Auflösung erfahren.

F0 rd 7 ce giebt eine Verbesserung dieser Verfabrungs»

Art an, indem er dergleichen Erze» «. B. das Glas-Erz,erst j» Salpeter »Säure auflötet, und durch fixes Likali uie>dertchlägt. (Wenn man diese Aufvsung kocht, so wird allesvario entbaltene Lisen niedergeschlagene Den N>ederict>Igaloser er wieder in Vitriol. Säure auf, und schlägt ihn durchEisen nieder. Das Verliälrniü des Schwefels findet man,N>enn man das Erz in verdünntem Königs-Wasser auflöset,lveil der Schwefel unaufgelöset bleibt.