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Das pochett, Schlämmen und waschenderKupfer-Erze, ist zwar bey wenigen Kupfer - Wer-ben gcbräuästich (^); wo man aber viele mineralisirte,^eilläufrig in die Gang-Art eingesprengte Erze hat,vder wo solche einen beträchtlichen Silber - oder Gold-gehalt haben, oder wo man überhaupt auf die Erstarr-ung-der Kohlen beym Schmelzen sein Augenmerk zuAchten nöthig hat, da werden sie auch gepochetUnd gewaschen. Es gehört dazu ein gewöhnlichesPoch-Werk nebst seinem Schoß- und Schlamm-Ge-winne und einigen Sümpfen, und die Kehr - und Plan-Herde nebst dem Wasser-Gerinne, der Fluth, dem^««gerinne, und den Schlich-Fässern oder kleinenButten. Die Stoß-Glauch- und Schlamm-oderUngarischen Herde sind zum Waschen der Kupfer-ErzeU>cht so sehr, wie zu reichen Geschicken, tauglich.
. Das Wesentlichste, worauf hierbey zu sehen ist,$ das Korn, zu welchem man die Erze zu pochen hat.Das feine Poch-Mehl nennt man ein feines, und^rsjenige, welches in Gestalt eines groben Sandes^scheint, ein grobes Rorn. Würden die grohfpeif-*9en Poch - Erze, die nähmlich mit gröbern Theilenvü„ vermischt sind, oder die grün- und blau-Eckigen, welche von leichterer Art sind, in ein feines^orn gepochet, so würden gar zu viel Theilchen ohne^vth j„ Staub gepochet werden, und von diesen würry vieles im Wasser fortgehen; wollte man aber die^sterr und zartspeisigen Poch-Erze, in welchen diein ganz zarten Theilchen zerstreuet liegen, in ein^obes Korn pochen, so würde noch zu viel davon in° etl gröbern Stückchen, die beym SchlichmachenTt 2 übrig
^7) einige Rupfcr-Er;e werben an folgenden Orten z>»Schlich gezogen: zu Lutterherq am Harr; iuTreSburg;r» Riegeledorf lN Dellen; in Ungarn zu Herrengrunb; r»Graslik und Karharinaberg in Böheim; in Tyrsl beySipwar.