Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Leber-Kraut.

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Fäden, und in der Mitte ein Köpfchen, welches auSvielen Fruchtkeimen mit einfachen Griffeln besteht,welche sich nach und nach mehr von einander abson-dern, und viele nackende, etwas rauche, Samen darrstellen. Diefe sammelt man, und säet sie wieder inKasten aus, damit man Varietäten daraus erhalte.Denn von dieser Einen Art des Leber-Krautes giebtes viele Sorten, die insgesammt sehr niedrige, kraut-artige, perennirende, überaus zahlreich blühende, unddie Gärten zeitig im Frühlinge verzierende Blumen-Pflanzen sind. Man will beobachtet haben, daßStöcke mit blauen Blumen, wenn sie in eine andereGegend verschickt und daselbst gepsianzet werden, an-ders gefärbte Blumen hervorgebracht, wenn aberdiese wieder au den ersten Ort zurück gebracht wurden,wieder blaue getragen haben.

Die Sorten sind: r. mit blauen Blumen, ^ein-fach. b) gefüllt.

2. mit rothen oder pfirsichblüthfarbigen Blumen.

a) einfach, b) gefüllt.

Z. mitweißenBlumen. 3) einfach, b) gefüllt.

4. mit roth und weißen Blumen, a) einfach.

b) gefüllt.

5. mit violetten Blumen.

6 . mit gestreiften Blättern.

Alle diese Sorten bilden einen niedrigen rund-lichen Busch, welcher sammt den Blättern, Blumen-Stielen und Blumen, nie höher als 5 bis 6 Zoll ist,und schicken sich vorzüglich zur Verzierung der Frontender Rabatten, und anderer dem Wohnhause im Ge-sichte liegender Abtheilungen. Die gefüllten Sor-ten haben den größten Werth, weil ihre Blumennicht nur größer sind, sondern sich auch länger in derFlor halten, und müssen also die ansehnlichsten Pläheeinnehmen. • Weil sie aber nur durch Zertheilung

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