Leber-Kraut.
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fortgepflanzet werden können, und sich durch ihreWurzeln doch nur sehr langsam vermehren, sind sienicht so leicht zn bekommen, als die einsachen Sorten,die sich in Menge aus Samen ziehen lassen.
Die einfachen Sorten lassen sich sowohl durchSamen, als durch Zertheilung, die gefüllten aber nurdurch Zertheilung, fortpflanzen, gleich wie man auchaus dem Samen der einfachen oft gefüllte erhält.
Aus Samen: Man säe denselben, nach MaweVorschrift, im August, September oder März, indas freye Land, in leichte Erde, bedecke ihn kaum£ Z. hoch mit Erde, warte die jungen Pflanzen, dieim April und März zum Vorschein zu kommen pfle-gen, gehörig mit Begießen und Gäten, pflanze sie imAug. ooer Sept. vorläufig auf eine zur Morgen-Sonne gelegene Rabatte, wo sie im folgenden Früh-linge zu blühen pflegen, und verpflanze sie endlich einJahr nachher auf die ihnen bestimmten Stellen.Weil sie aber sehr langsam wachsen, so gehen 3 Jahrdarüber hin, ehe sie^ zu großen Büschen erwachsen,daß sie auch nur einrger Maßen stark blühen. NachHanbury aber säe man, um ein ganzes Jahr zu ge-winnen, den Samen schon 8 oder 10 Tage nad } derEinsammlung, damit er noch im Herbste desselbenJahres aufgehe, (wobey für die jungen Pflanzenkeine große Gefahr zu befürchten ist, weil sie tief inden Boden eine lange starke Faser treiben, und alsovom Froste nicht leidet auü der Erde gehoben werben,auch selbst in diesem ihren jugendlichen Zustande aus-serordentlich dauerhaft sind;) und zwar, weil diejen-igen Pflanzen, die nie verpflanzt sind, am besten blü-hen, sogleich, an Ort und Stelle, auf einen rm Blu-men-Garten für sie gewählten Platz, (welcher, womöglich), eine fthaktige Lage, und einen starken feuchireu Böden haben muß, weil die Blumen dann grö-