Leber-Stein.
mit Berg-O eh l, nebst Typs, Thon und Kiesel-Er-de, den Leber-Stein.
Der Leber.-Stein findet sich in versthiedenen Va-rietäten. Gerhard hat eine einzige; er nennt sie:Leder-Stein, welcher ganz dicht ist, und glänzendePuncte hat, und setzt hinzu: Ein dergleichen dun-kelgrünes Flötz befindet sich zu Burgoerner in derGrafschaft Mansftld auf dem sechsten Philipp, wel-cher die Stelle des sonst daselbst gewöhnlichen Zech-Steines einnimmt, »rnd über 6 Lachker mächtig ist.
Cronsted hat mehr Arten. Bey ihm ist der Le-ber-Stein überhaupt schuppenartig; seine Arten abersind folgende:
1. Mit groben Schuppen. Gelblich. Rongs^berg, Vderderg in dem Grollen bey,Gottes Hülfein der
2. Kleinschimmernd. Schwarz. Nierenweise,in der andrarumschen Alaun-Grude.
Eben diese zwey Arten hat Wallerius,Nähmlich:
I. Lapis hepaticus, particulis maioribus, micans.
2« Lapis hepaticus, particulis minoribus, nitens.
Gmelin hingegen hat folgende 4 Arten :
1. Dicht. Bey Burgoerner in der Graf-schaft Mansfeld. Er hat schimmernde Tüpfelchen,ist aber übrigens fester als Alabaster, und läßt sichschöner polieren.
2. Kleinschimmernd. Nierenweise in derAlaun-Grude zu Andrarum in Schonen. Er istschwarz.
Z. G-obschuppig. Gelblich. Bey Rongs-berg in Norwegen.
4. Blänericht, wie Spath. Gemeiniglichschwarz und kugeiicht. Bey Andrarum rn Schonen.
Noch setzt Gmelin hinzu: Dahin scheint auchder Leber-Aies oder Rorf zu gehören, der in
Wür-