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Lebhaftigkeit in Gesellschaften.
selbe zum Vorschein; ja, waS noch mehr ist, sie ver-führt oft zu Handlungen, die gerade das Gegentheildavon bewirken. Kurz, ein flüchtiger Gesellschafterist ein solcher, der seine Wirksamkeit nicht alleinaus dem Haupt-Endzwecke der^Gesellschaft, dariner sich befindet, bestimmt. Ich könnte mich, zucRechtfertigung dieses Begriffes, auf die nur gar zuöstern Beyspiele der Flüchtigkeit berufen; allein, ichwill, zur Erläuterung desselben, eins anführen, umdeutlicher zu werden.
Aeolus ist ein Mitglied einer geschlossenen Gesell-schaft-, in welcher die Erweiterung der Erkenntnißin den schönen Wissenschaften der Haupt-Endzweckist. Man versammelte sich neulich in dieser Absichtzur bestimmten Zeit. Die Stünde schlug. Aeoluskam, und mit ihm das Geräusch. Er rasselte an derThüre, riß sie auf, stürzte auf seine Gesellschafter los,und schüttete mit einem schmetternden Lachen seine Com-plimente aus. Er warf seinen Degen ab, ergriffeinen Lehn - Stuhl, legte sich in denselben hinein, undfing an sich darin zu wiegen. Seine Beine hingennachlässig von dem Stuhle herab, und machten durchihr abwechselndes Schlagen an denselben ein hölzer-nes Geläute. In den Mund faßte er einen Schlüssel,den er bald auf-, bald unterwärts bewegte, und auseiner Hand in die andere flog ein Apfel, gleich einemWeber-Schiffchen, das von einer Seite nach verän-dern geworfen wird. Allein, er konnte diesen Zu-stand nicht lange ertragen. Er sprang auf, pfif eineMenuet, hüpfte in dem Zimmer herum, und trällerteeine Arie auü der Zaaberflöre. Unterdessen fing manan zu lesen. Man geboth ihm Stillschweigen. Ersehte sich zu recht, und hörte zu. Doch züm Unglückhörte er ein Pferd wiehern. Seine ganze Aufmerk-samkeit war dahin. Er lief an^das Fenster, und sahedem Pferde so lange nach, als eS ihm möglich war.