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Lebhaftigkeit in Gesellschaften.
nem höher» Grade wirksam seyn, erklären zu kön-nen. Dieser bedeutet nichts anders, als: viele ver-schiedene Arten von Fertigkeiten der Seele und desRörpers zu Erreichung des gesellschaftlichen End-zweckes anwenden.
Wenn man nun die bisher einzeln angegebenenMerkmahle von dem lebhaften Gesellschafter zujam-men nimmt, so kann man ihn vollständiger folgenderMaßen beschreiben; daß er ein solcher Gesellschaftersey, der zu Erreichung eines guten gesellschaftlichenEndzweckes durch Anwendung vieler verschiedenerhierzu dienlicher Arien von gucen Fertigkeiten derSeele und des Rörpers wirksam ist
Man kann auS diesem Begriffe verschiedene Fol-gen herleiten, welche theils die Eigenschaften desjen-igen betreffen, der sich diese Tugend erwerben will,theils die Mitel, die man anzuwenden hat, darzu zugelangen. Ich will nur einige herausziehen, die zu die-ser Sache dienen.
1. Da ein lebhafter Gesellschafter nur zu gutenEndzwecken wirksam ist, welche in einer Gesellschaftangenommen worden sind, so kann kein lebhafter Ge-sellschafter in bösen Gesellschaften Statt haben.Und da es unter dem menschlichen Geschlechte vieleböse Gesellschaften giebt, so folgt, daß, so lange La-uster und Tugend den Erdboden theilen, niemand emeallgemeine Lebhaftigkeit erlangen, oder sich in allenGesellschaften ohne Unterschied lebhaft betragen könne,wenn man unter diesem Worte eine wahre Lebbaltig-keit versteht, und die scheinbare nicht mit darunter be-greift.
2. Folgt hieraus, daß diejenigen, welche zu ih-rem Handlungs-Grunde in Gesellschaften annehmen,keine Gesellschaft zu verderben, nicht die wahre, son-dern eine scheinbare Lebhaftigkeit besitzen, weil sie inbösen Gesellschaften moralisch böse sind, und in guten
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