Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Achea. 579

Blumen-Blättern; drey, zuweilen auch mehrern,noch länger», den Stämpel bedeckenden Staubfäden,und drey federartigen Staubwcgen oder Griffeln.Die dreyeckige, dreyfacherige Frucht öffnet sich mitdrey Klappen, ausser welchen noch drey andere inwen,dig befindlich sind, welche die Scheidewände ausma-chen. In jedem Fache liegt ein eckiger Same.Sinne führt folgende 2 Arten an, welche beyde inCa-nada wachsen, bis izt aber in Deutschlands Gärtennicht vorkommen.

1. R-leme Lecheische pflanze, deren Blattergleichbreit^lauzenförmig sind, und deren BlumenRispen bilden, Lechea minor, foliis lineari- lanceo-latis, floribus panicularis Linn* Scoparia foliis te-nuiflimis, in plurimos & tenuisiTmos ramulos diuisa& fubdiuifa Rnj. Capraria soliis integerrimis Cro-720V. Man findet sie in Canada in sandigen Wäldernwild. Ihre Wurzel bleibt über den Winter. DieStängel sind überaus ästig. Die Blätter haben ei-nen glatten Rand, und sind sehr dünn.

2. Größere Lecheische pflanze, deren Blät-ter eyrund - lauzenförmig sind, und deren Blumenohne gewisse Ordnung an der Seite des Srangelsstehen, Lechea maior, foliis ouate - laneeolatis,floribus lateralibus vagis Linn, Sie wächst in Ca-nada an magern trocknen Orten wild.

. Lechea, eine genießbare Frucht im Königreiche Tun-quin in Asia. Nach Baron's Beschreibung vonTunquin, 1685 (*), findet man das Lechea, welchesdie Einwohner in Tunquin Bejay nennen, häufig.Es reift nicht weiter, als in der Breite von 20 bis30 Grad nördlich. Der Baum der es trägt, ist sehrgroß, und seine Blätter gleichen einiger Maßen den

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(*) Im ; Th. von Churchilt's Sammlung, 1712 . ©. Allg.

Reisedeschreib. 10 L. (Lpi. 17p/ gl- 4 ) S. 90, fgg.