Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
Seite
589
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Leck - Saft. Lecken. 589

Leck-Safe, Lintlus; siehe unter Latwerge, jm LXV Th.,S- 593- Anm.

Zwey Vorschriften eines Leck-Saftes, zur Erleichter-ung des Auswurfes, sind im Art. Leber-Krankheiten,oben, S. 444, No. 16 und 17, vorgekommen.

Leck-Schaufel, in Salz-Siedereyen, womit die ab-getröpfelte Sohle, zur Beschleunigung der Ver-dunstung, an die Wände in den Gradier-Häusernoder den sogenannten Leck-Werken, hinauf ge-sprüht wird.

Leck - Sternchen, siehe unter Schraube.

Leck-wein. i. In einigen Gegenden, befondersUn-garns. Wein, weicher aus den reifsten und bestenBeeren von selbst heraus lecker, oder tröpfelt, undwelcher auch Tropf-Wein, am häufigsten aber Aus-bruch, genannt wird.

2 . Wem, welcher aus dem Habne eines Fasses,oder neben dem Zapfen, heraus lecker, Trauf-Wein,Tropf-Wein; Fr. ftaguemres.

Leck-werk, in den Salz-Siedereyen, eine Anstalt,wo die Sohle durch Pumpen hinauf gezogen, unddurch Rinnen auf Wände von Reisern geleitet wird,

. von welchen sie in einen Behälter herab träufelt.

Von lecken, tropfenweise Herausrinnen.

Siehe Salz-Sohle.

Lecke, (die) i. In einigen, besonders oberdeutschenGegenden, wie das obtge z Leck; Fr. Ferne.

2. Von dem Zeit-Worte lecken, lambere, ist inder Land-Wirthschaft die Lecke oder ^balz-Lecke,der Trog, ja ein jeder Ort, wo man dem Rind- undSchaf-Viehe Salz zu lecken giebt. Siehe Salz-Lecke.

i. Lecken, springen. Siehe Läcken, im LVIII Th.,S. 518, f.

2 , Le-