Lecken.
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und im verächtlichen Verstände wird es auch oft füroft und viel küssen, Fr. baisoter, gebraucht.
Bey den Mahlern heißt ein Gemählde geleckt,wenn die Farben mit allzuvieler tlnd übertriebenerSorgfalt, auf eine gezwungene und ängstliche Art,vertrieben und verfchmolzen sind.
Bey dem Ulphilas klgu-m, bey dem Ottfriedund Notker lechon, im Griech. im Niederf.
' ticken, im Ettgl. liek, im Angels. iiccan, im Jtal. leccare,im Franz. >§<:>,er, im keltischen lakti, schon in, Hebt. pp7>und im Lat. mit dem eingeschobcncn Rasen-Laute lindere,so wie lambere auf ähnliche Art mit dem Niederf. labben,schlabben, übereinkoiumt. Ohne Zweifel als eine Nach-ahmung des durch Einleckung des Wassers verursachtenSchalles, welches in den niedrigen Sprech-Arten auchmit dem vorgesetzten Zisch-Laute schlecken genannt wird.
Daher ablecken, durch Lecken wegschaffen.Den Zucker ablecke«,. Jmgleichen, mit der Zungekernigen. Den Teller, die Finger ablecken.
So auch dieAbleckung.
Auflecken, durch Lecken wegschaffen. Eitelkeitleckt auch derr Speichel der Sclaven auf, und ver-schlinget das Lob des Pöbels. Dusch.
So auch die Aufleckung.
Ausleckeir, durch Lecken heraus schaffen. DenHonig, die Milch auslecken. Jmgleichen auf solcheArt teer machen, oder reinigen. Die Schüssel aus-lecken.
Belecken, an etwas lecken, imgl. oft und viel anetwas lecken. So beleckt der Bar feine Jungen,der Hund ferne wunden.
So auch die Leleckttlivh
Bey dem Ulphilas lautet dieses Wort bilaigwodnn.
Ferlecken, durch vieles Lecken unscheinbar ma-chen, verderben.
Von