Lecken.
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des Gesichtes wieder verschaffte. Eben Derselbe ge,denkt einer Däninn von Adel, welche ihre ganze Le,benszeit hindurch das Gesicht mit Speichel gewaschen,und sich dadurch eine jugendliche Schönheit bis indas 7oste Jahr ihres Alters erhalten Hat. Die be-rühmte Ninon von Lenclos ließ sich alle Morgen vonfunden lecken, und sahe nach ihrem 7vsten Jahrenoch eben so schön aus, als sie im aosten ausgesehenhatte. Das öftere Lecken eines Hundes wird vonMich. Ettmüller unter diejenigen Mittel, welche dieHaut reinigen und schön machen, gerechnet. Aufeben die Art sind, ohne Zukhuung eines andern Mit,lels, Muttermähler und andere das Gesicht verun,zierende Flecken vertrieben worden. Mark. Gchu,rig ('*), ein berühmter Arzt in Dresden, erzählt fol,gendeil Fall, wobey er selbst Augenzeuge gewesen war.„€$ wohnt nicht weit von hier em junger Bauer, wel-scher, einige Jahre her, die Kröpfe und Höcker durch An-„speyen und Lecken curirt. Er verfährt dabey folgender„Maßen. Drey Freytage nach einander leckt er, und„zwar des Morgens nüchtern, g Mahl kreuzweise den Kran-ken den Kröpf und Höcker, sondert jedes Lecken mit einem„Kreuze ab, durch das Drücken des Daumens, reibt hier-„auf sehr stark den leidenden Theil, und murmelt dabey ein-zige unverständliche Worte; alles dieses wiederhohlteretli-„che Wochen, biszurvölligen Herstellung deöKi'ankenWedel ( ! 0 und Brendel 00 haben von Kröpfenund Ueberbeinen, Galen 00 und Balth. Ronsäns
von
(13} Sialolog. liist. med. 0. 4, p. 13g.
(14) Eine ausführlichere Nachricht davon, findet man in D.I 0. Dan. Geyers innsiigerReise-Gründen ante Gr,dcuikcn von dem chur-sächsischen Leck-Martin, izrerDiscours. Dresd. 1735, 4 2 B.
(ix) Lxeroit, ineä. pliilolo». I)ec. 4, exerc. g, p. 40.
(16) Consil. med. cons. n;, p. 39;.
(17) De simplic, medicam, facult, I, Je, p. 109,