Lecken,
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von Blutschwären, Riedlin (") von Geschwulst desHodensackes, Aloys. Sinapius('r') von Gicht Kno-ten, welche durch öfteres Lecken glücklich zertheiltworden sind, glaubwürdige Beyspiele aufgezeichnet.Die Gedenkschriften der engelländ. Akad. der Wiss»v. May iü66, iX. 6, rühmen ba6 Lecken eines Hun-des, als ein untriegliches schmerzstillendes Mittel;sie führen zugleich einen Fall an, da ein Mann, wel,cher lange Zeit mit den heftigsten podagrischen Schmer-zen gepiager wurde, bloß durch das nüchterne Leckeneines Hundes sich schleunige Linderung verschaffte.Waldschmivt ( I0 ) und Wedel ( ai ) wissen den öfter»Gebrauch dieses Mittels in blinden Hämorrhoidennicht genug zu rühmen; sie versichern, daß dadurchallemahl der Aukbruch des Blutes befördert würde.Zachar. Vogel ( 2: ) erzählt folgende Geschichte einerWasser - Geschwulst an den männlichen Zeugungs-Gliedern, die durch starke Purgier-Mittel entstan-den, und durch das Lecken eines Hundes geheiletworden ist.
»Eine unverheurathete Person von 28 Jahren, undvon der Jagd ein großer Liebhaber, wurde mit einemdreytagigen Fieber belästiget, welches ihm ; Wochen sehrbeschwerlich war. Er gebrauchte zwar dagegen verschie-dene Hülfsmittel, allein, weil er keine ordentliche Lebcns-Ordnung dabey beobachtete, so wurde dadurch ein vier-tägiges hervorgebracht. Dieses Fieber ließ sich 10 Wo-chen bey der gewohnten Lebens-Art unterhalten. End-lich aber verließ es den Kranken, und nicht lange darnachbekam er dicke Beine, und überhaupt ein dlaßgelbes An-
P p 3 gesicht.
(ig) Lin. med. a. 1699. mens. Mart. obs. 51, p, 318,
(19) De rcmed. doler, et opio, c. 4, p. 50.
(20) Prax. iued. p. »79.
(ri) Eph. Nat. Cur, Dec. II. A. 1, obs. 2, p. 25.
(22)3« seinen Beobachtungen und Untersuchungen, (Rv-steck, 1759, St- 8 .) 51 °/ f»g.