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Lecker.
ige Verficht gebrauche; denn ein kranker Hund, des-sen Säfte mit Unreinigketlen angefüllt sind, würdeeine äußerliche Verletzung durch Lecken eher ver-schlimmern, als die Heilung derselben befördern.Eine eben so schlimme Folge ist zu befürchten, wennein Hund läufig ist; alle Säfte sind zu dieser Zeit ineiner gewissen Art von Gährung, und diese Beschaf-fenheit würde alsdann, zum größten Nachtheil desKranken, dem Blute einverleibet werden.
Lecker, ein Bey- und Neben-Wort, leckerer, le-ckerste.
1. Sehr schmackhaft, im hohen Grade wohlschmeckend, leckerhafc. Line leckere Speise. Le-cker leben, in weiterer Bedeutung, sich die schmack-haftesten Nahrungs - Mittel zu verschaffen wissen.
2. Geneigt, nur schmackhafte Nahrungs-Mit-tel zu genießen; L. delicatus, lautus, cupedipeta;Fr. friand. Lecker seyn. Ein leckerer Mensch, imgem. Leben ein Lecker-Maul. Auch figürlich, imvertraulichen Scherze, fein prüfend, geneigt nur dasBeste zu wählen.
Im Nieders. gleichfalls lecker, im Schwed. lecker.Ilii'Bretagnischen sind Lickeies Leckerbissen. Ohne Zwei-fel von lecken, lambere, wozu auch das Griech.süß, und das Latein, mit dem Präfixa d- verlängerte Je-licams zu gehören scheint.
r. Lecker, (der) i. Ein in den vertraulichen Sprech-Arten, besonders Nieder-Sachsens, übliches Wort,einen lebhaften Grad einer sinnlichen Begierde zu be-zeichnen. Der Lecker steht ihm darnach, er ist dar-nach lüstern.
2. Ein leckerer oder leckerhafter Mensch, der sichnur die schmackhaftesten Speisen zu verschaffen sucht.Noch mehr in weiterer und figürlicher Bedeutung,ein Mensch, welcher aus der Befriedigung feiner sinn-lichen Begierde,» sein vornehmstes Geschäft macht.
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