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Lecker-Bissen.
allen andern zu einer gewissen Universalität der Em-pfindungen und der Verhältnissevorbeieitetist. Nurdieses fernere Gewebe empfangt und vergleichtsodann die Menge verschieden - artiger Eindrücke, wägtsie gegen einander ab, und bestimmt ihren relativenWerth, indessen der grobe, wenn gleich in einzelnenFällen schärfere Sinn, den wenigen Empfindungen,für die er empfänglich ist, ohne Wahl und Vergleich-ung, bloß instinctmäßig gehorcht. Man muß entwe-der die auszeichnenden Charaktere der Menschheit,wodurch sie sich vorn Affen unterscheidet, ganz ausdem Auge verlieren, oder nicht länger zweifeln, daßjene gerühmte schärfere Sinnlichkeit gewisser Völkernur ein blinder Instinkt ist, der sie an die Gränze derThierhcit zurück stellt. Wir haben uns zwar nichtmit einem Sprunge auf unsern jezigen Gipfel der Ver-feinerung gehoben; allein, daß wir die wesentlicheBedingung dazu, eine zarte, mithin allumfassendeEmpfänglichkeit von Alters her besaßen, die nurGelegenheit bedurfte, umsichzurhöchstvollkommenenSinnlichkeit zu entwickeln, dies läßt sich sogar histor-isch beweisen. Ein milde gemischtes Blut floß leicht,doch langsam, in den Adern unserer gothischen Vor-fahren; denn hoch war ihr Wuchs, und blendendihre Weiße, ihr Auge blau und das Haar von golde-ner Rörhe. So nahe an jene einzelen kränklichenMenschen, die man Albinos oder Kakerlaken nennt,gränzte eine Form der Menschen -Gattung, in welcherdie Natur die höchstmögliche Zartheit mit männlicherStärke vereinbaren wollte. Später als bey allenandern Menschen-Stämmen regte sich bey ihnen derGeschlechts-Trieb, und ein altes Herkommen gebothihnen jede Art der Mäßigkeit bis in tut Alter, woder Körper sein vollkommenes Wachsthum und Fest-igkeit in allen Theilen erlangt hatte. Hingegen findetman auch bey ihnen keine Erwähnung irgend einer
durch-